Suchen

Virtual-Core Customer Cloud der Kamp Netzwerkdienste im Test, Teil 2

Einstieg in die Virtualisierung mit persönlicher Cloud

Seite: 3/4

Firmen zum Thema

Der Umgang mit Warn- und Erfolgsmeldungen

Erwartungsgemäß führt die Software über die Warn- und Erfolgshinweise ein Logbuch mit Zeitstempel und dem Namen der angemeldeten Person. Dieses Log kann auf der Hauptseite auf bis zu 1000 Zeilen in einer Ansicht vergrößert werden und enthält beispielsweise Einträge wie die Bearbeitung von Benutzern oder das Aufschalten per VNC-Viewer auf eine virtuelle Maschine.

Eine Möglichkeit diese Meldungen auch per E-Mail zu abonnieren oder in eine CSV-Datei zu exportieren findet sich derzeit nicht. Laut Hersteller sind beide Features jedoch in Planung.

Bildergalerie

Mit der Hilfe des Assistenten

Zwar kann der Administrator nun auf die Oberfläche von Virtual-Core Customer Cloud zugreifen, gemacht haben wir hier jedoch noch nichts. Ein in Deutsch gehaltener Willkommensdialog zeigt dem Administrator die sieben Schritte die für die Inbetriebnahme der eigenen Hostserver notwendig sind praktischerweise beim Erststart an.

Der erste praktische Arbeitsschritt lautet: Lade das ISO-Image herunter. Dies geschieht entweder durch einen Mausklick auf das Symbol oder über die stets verfügbare Menü-Leiste.

Die Erzeugung des eigenen Boot-Images und der Download der ISO-Datei geht, dank der äußerst guten Internet-Anbindung von Kamp, mit dem Maximaltempo der eigenen DSL-Anbindung vonstatten. Das Image ist lediglich knapp 170 Megabyte groß und entsprechend zügig heruntergeladen.

Das Image gehört gespeichert

Schritt 2 deutet es schon an: Dieses Image soll auf einen USB-Stick übertragen oder auf eine CD gebrannt werden.

Wer versucht, das ISO-Image als „ESX-System“ unter VMware Workstation zum Laufen zu bringen, der wird enttäuscht werden. Zwar kann VMware Workstation die Umgebung für den ESX-Hypervisor erzeugen, nicht aber die notwendige Umgebung für KVM.

Der Boot-Versuch wird mit dem Kommentar der fehlenden Virtualisierungsumgebung von KVM abgeschmettert. KVM muss auf einer physikalischen Maschine installiert werden.

weiter mit: Mindestvoraussetzungen und Support

(ID:31226220)