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Business Continuity

Hyper Converged Infrastructure

Einmal alles Virtualisieren: Simplivity sucht Partner

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Sarah Maier / Sarah Gandorfer

Mit dem Omnicube kann ein virtualisiertes Rechenzentrum einheitlich und softwarebasiert gesteuert werden.
Mit dem Omnicube kann ein virtualisiertes Rechenzentrum einheitlich und softwarebasiert gesteuert werden. (Bild: Simplivity)

Mit seiner Datenvirtualisierungsplattform auf Basis einer hyperkonvergenten Infrastruktur bietet Simplivity die Möglichkeit Server, Storage, Backup und Disaster Recovery über ein Gerät zu steuern. Nun ist der Hersteller auf der Suche nach Vertriebspartnern aus dem Channel.

Simplivity hat sich auf die Produktion von IT-Infrastruktur der dritten Generation – so genannter Hyper Converged Infrastructure – spezialisiert. Mit dem vom Hersteller angebotenen Omnicube kann ein virtualisiertes Rechenzentrum einheitlich und softwarebasiert gesteuert werden.

Der Omnicube kann als standardisierte Hardware Funktionen, für die üblicherweise die Produkte verschiedener Hersteller notwendig sind, auf einem einzigen Gerät bündeln. Dabei bildet der Omnicube Buildingblock von Simplivity eine Einheit, die Server, Storage, Backup und Desaster Recovery ermöglicht, und das ohne auf aktuelle Entwicklungen wie Datendeduplizierung oder Cloud Computing verzichten zu müssen (siehe Grafik in der Bildergalerie). Laut Herstellerangaben sei die Verwaltung über die Software bei all dem recht einfach. Die Analysten von Gartner bewerten die Lösung in ihrem im Juni 2014 erschienen „Magic Quadrant for Integrated Systems“ als Visionär (siehe Bildergalerie).

Mittlerweile zeigen mehrere hundert gewonnene Projekte das Marktpotenzial der Lösung, die sowohl für den Mittelstand als auch für Großunternehmen geeignet ist. Anwendungsfelder sind unter anderem Virtualisierungs-, Managed-Services- und Cloud-Projekte sowie Vorhaben zur Modernisierung und Konsolidierung von Rechenzentren.

Partner gesucht

„Wir vertreiben die Lösung zu hundert Prozent indirekt und über die Distribution“, betont Johannes Kund, Head of Channels & Marketing EMEA. „Derzeit suchen wir noch Partner.“ Da der Hersteller momentan noch mit einem paneuropäischen Value Added Distributor in Verhandlungen ist, kann der Channel-Chef noch nicht sagen, über welchen Distributor der Vertrieb in Deutschland laufen wird.

Das Partnerprogramm sieht ein typisches Dreistufenmodell vor (Authorized, Gold, Platin), das abhängig vom Umsatz mit dem Hersteller ist. Die Unterstützung von Simplivity wiederum wird in fünf Säulen wider gespiegelt: Trainings, Sales Tools (Try & Buy, Demo-Geräte, TCO-Analyse), Partnersupport, Marketingunterstützung und Kommunikation. Letzteres bedeutet ständigen Kontakt mit den Resellern, um Informationen über den Markt zu erhalten und mögliche Verbesserungen durchzuführen. Bis auf das „Engineering“-Training sind alle anderen online. Die Ausbildung zum System Engineer muss hingegen im US-amerikanischen Hauptquartier in Westborough, Massachusetts absolviert werden.

Um die Großunternehmen in EMEA zu betreuen, sucht der Hersteller zehn Partner. Drei hat er mit Bechtle, Dimension Data und Computacenter schon gefunden. Den vertikalen sowie regionalen Markt für die etwas kleineren Großunternehmen sollen rund 50 Partner übernehmen. Weitere 50 bis 200 Partner sollen den lokalen mittelständischen Markt abdecken. Projekte können durch Dealregistration geschützt werden.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, warum Bechtle sich für eine Partnerschaft mit Simplivity entschieden hat.

Ergänzendes zum Thema
 
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