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Good-Morning-Editorial vom 25.04.2017 Ein Fluch namens „Preistransparenz“

Autor: Dr. Stefan Riedl

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Zückt der Kunde die Preisvergleichs-App, kocht in so manchem Reseller der gerechte Zorn.
Zückt der Kunde die Preisvergleichs-App, kocht in so manchem Reseller der gerechte Zorn.
(Bild: © kebox - Fotolia.com)

Ein Reseller mit Ladengeschäft muss anders kalkulieren als ein Online-Händler. Im „Offline-Handel“ muss man Ware auf Lager haben, den Showroom sauber halten und vor allem in der Gesamtrechnung Zeit für Beratung und Service einkalkulieren, also Personalkosten. Im Online-Handel werden Anfragen nur kurz und knapp beantwortet. Teilweise wird nicht mal ein Lager geführt, da im Rahmen von so genannten Streckengeschäften gleich ein Versand vom lagerhaltenden Großhändler zum bestellenden Endkunden organisiert werden kann.

Kunden, die in dieser Gemengelage per Smartphone den Barcode scannen und mit dem Verweis auf günstigere Online-Angebote im Laden Preisnachlässe fordern, sind oft immun für solche betriebswirtschaftlichen Hintergrundinformationen.

Es soll stationäre Reseller geben, die Preis-Vergleiche per Handy in ihrem Laden untersagen. Doch kann das eine Lösung sein? Sind es womöglich eigene Produktreihen speziell für Online-Händler? Haben Sie weitere Ideen?

(ID:44653801)

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Dr. Stefan Riedl

Dr. Stefan Riedl

Leitender Redakteur