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Kupferkabel-Update im Rechenzentrum

Easylan stellt Kat.8.1-Verkabelungssystem Datacenter-Netze vor

| Redakteur: Ulrike Ostler

Dank der RJ45-Steckverbinder ist das "Easylan"-Verkabelungssystem für Kat 8.1, Klasse I, rückwärtskompatibel.
Dank der RJ45-Steckverbinder ist das "Easylan"-Verkabelungssystem für Kat 8.1, Klasse I, rückwärtskompatibel. (Bild: Zellner GmbH)

Die Zellner GmbH bietet mit „Easylan“ ein RJ45-basiertes Kat.8.1/Klasse I Verkabelungssystem an, das für den Einsatz in Rechenzentren gedacht ist und sich konform zu den Standards für 40GBase-T und 25GBase-T verhält.

Das Easylan-System ist dank der RJ45-Steckverbinder rückwärtskompatibel zu den bisher verbreiteten Kupfer-Übertragungsstrecken der Klassen EA – bis 500 Megahertz (MHz) – und darunter. Den Vorteil beschreibt der Anbieter wie folgt: Durch „Prelink“-Modultechnik und sinnvolle Auswahl der Kabeltypen könnten sich Rechenzentrumsbetreiber schon heute auf die zukünftigen Verkabelungsanforderungen vorbereiten und eine spätere, teure Neukonfektion vermeiden.

Durch Kat.7 und die einhergehende Notwendigkeit andere als den gewohnten RJ45 Steckverbinder einzusetzen müssen Datacenter-Betreiber auf ein neues Steckergesicht reagieren. Andererseits konnten diese Systeme durch die fehlende Akzeptanz bei Herstellern aktiver Übertragungstechnik und Anwendern trotz aller übertragungstechnischen Vorzügen bis heute keine breite Anwenderbasis finden.

Das Easylan Kat.8.1-System soll diesem Problem begegnen. Es baut die Prelink-Keystone-Anschlusstechnik auf – in einer neuen, für den Frequenzbereich bis 2 Gigahertz (GHz) optimierten Version. Kabelseitig kommen AWG22/1 Installationskabel und flexible Patch-Kabel AWG26/7 der Kategorie 8.1 mit optimierten RJ45-Steckern zum Einsatz.

Keine feldkonfektionierbaren Stecker

Durch diesen Systemansatz und den so er Anbieter „bewussten Verzicht“ auf so genannte feldkonfektionierbare Stecker mit integrierten Kompensationsplatinen an den Patch-Kabeln, kann der Anwender im Rechenzentrum performante Übertragungskanäle bei überschaubaren Mehrkosten realisieren. Die vorgeschriebene, maximale Linklänge von 26 Metern wird selbst beim Einsatz eines zusätzlichen Prelink-Extenders Kat.8.1 im Übertragungskanal eingehalten.

Zudem erübrigten Prelink-Module in vielen Fällen eine spätere Neukonfektion der Kabel: Sind im Rechenzentrum bereits Kabel mit einer maximalen Übertragungsbandbreite von mehr als 1.300 MHz verlegt und die Linklängen entsprechend dem Standard nach aktuellem Stand nicht länger als 26 Meter, was im Rechenzentrum zumeist der Fall ist, so können diese Strecken schon heute durch einen einfachen und schnellen Tausch der Prelink-Module auf die Übertragung von 25 Gigabit pro Sekunde (GBit/s) hochgerüstet werden. Werden bei Neuinstallationen bereits jetzt Kabel der Kategorie 8.2 in Kombination mit Prelink-Keystones der Kategorie 6A eingesetzt, lassen sich diese Strecken zu einem späteren Zeitpunkt vergleichsweise problemlos und ohne Neukonfektion der Kabel für die Übertragung von 40 GBit/s umrüsten.

Andreas Klees, Geschäftsführer des Anbieters Zellner GmbH, sagt: „Ob Automatisierung, IoT oder Digitalisierung: Das wachsende Datenvolumen steigert zweifelsohne den Bedarf an Rechenzentren. Damit nehmen auch die Anforderungen an die Verkabelung zu. Höhere Übertragungsgeschwindigkeiten sind dabei genauso eine grundlegende Voraussetzung, wie die Kompatibilität zu bestehenden Netzwerkverkabelungen.“ Er fügt an: „Deswegen wird sich Kat.8.1 innerhalb der Kupferverkabelungssysteme im Rechenzentrum durchsetzen. Unsere Prelink-Verkabelungslösung ist daher nicht nur zukunftsfähig, bei Channel-Längen von bis zu 30 Metern können mit ihm auch Bestandsverkabelungen mit Kabeln der Kategorien 7A und einem Frequenzbereich von 1.300 MHz oder größer umgerüstet werden.“

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