Channel Fokus:

Gaming

GfK-Marktzahlen

Durchschnittlicher Verkaufspreis für Smartphones steigt an

| Autor: Heidemarie Schuster

Smartphones werden mit immer mehr Technologien ausgesttattet, wodurch Sie teurer, aber auch immer beliebter werden.
Smartphones werden mit immer mehr Technologien ausgesttattet, wodurch Sie teurer, aber auch immer beliebter werden. (Bild: Pixabay)

Die weltweite Nachfrage nach Smartphones stieg der GfK zufolge im vierten Quartal 2017 um ein Prozent an. Der durchschnittliche Verkaufspreis lag sogar zehn Prozent höher. Insgesamt wurden 2017 rund 1,64 Milliarden Geräte verkauft.

Der Smartphone-Verkauf wuchs weltweit im vierten Quartal 2017 im Vergleich zum Vorjahresquartal um ein Prozent auf 397 Millionen Geräte an. Getrieben wurde das Wachstum besonders durch den Nahen Osten und Afrika mit einer acht Prozent höheren und in Mittel- und Osteuropa mit einer um sieben Prozent gestiegenen Nachfrage. Der durchschnittliche Verkaufspreis von Smartphones stieg dabei weltweit im Vergleich zum Vorjahresquartal um zehn Prozent auf 363 US-Dollar an – die bisher höchste vierteljährliche Wachstumsrate.

„Der Nachfragezuwachs bei Smartphones ist bereits vier Quartale in Folge nur noch leicht im Plus und stieg im vierten Quartal 2017 um nur ein Prozent auf 397 Millionen Geräte. Der Umsatz legte jedoch im Vergleich zum Vorjahresquartal um elf Prozent zu, was für eine solch ausgereifte Technologiekategorie ein außergewöhnliches Wachstum darstellt. Dies basiert auf der Verbreitung von Smartphones mit größeren und randlosen Displays, die Verbraucher dazu veranlasste, teurere Geräte zu kaufen“, so Arndt Polifke, Global Director für Telekommunikation bei der GfK.

Die Smartphone-Verkäufe nach Regionen aus dem vierten Quartal 2017.
Die Smartphone-Verkäufe nach Regionen aus dem vierten Quartal 2017. (Bild: GfK)

Westeuropa

Die Smartphone-Nachfrage in Westeuropa belief sich im vierten Quartal 2017 auf 37 Millionen Geräte und lag damit um drei Prozent unter dem Vorjahresniveau. Trotz dieses Rückgangs bei den Stückzahlen stieg der Umsatz um 17 Prozent, was vor allem auf einen Umsatzzuwachs von 24 Prozent in Großbritannien und ein Wachstum von 19 Prozent in Frankreich zurückzuführen ist. Im gesamten Jahr 2017 belief sich der Umsatz mit Smartphones in Westeuropa auf 56 Milliarden US-Dollar, ein Plus von fünf Prozent im Vergleich zum Jahr 2016. In Stückzahlen ging der Markt jedoch um vier Prozent auf 125,6 Millionen zurück. Die Prognose für die Region im Jahr 2018 ist dennoch positiv: Die Nachfrage wird voraussichtlich um ein Prozent auf 126,4 Millionen Geräte ansteigen.

Mittel- und Osteuropa

Der Absatz von Smartphones in Mittel- und Osteuropa belief sich im vierten Quartal 2017 auf insgesamt 25,2 Millionen Geräte, was einem Anstieg von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Außerdem stieg der Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um ganze 28 Prozent. 2017 wurden in der Region 85,2 Millionen Smartphones verkauft, ein Zuwachs von neun Prozent gegenüber 2016. Für das Jahr 2018 wird weiteres Wachstum erwartet. GfK prognostiziert einen Anstieg der Nachfrage um sechs Prozent, der von Russland und der Ukraine getragen wird.

Nordamerika

Der nordamerikanische Smartphone-Markt verzeichnete im vierten Quartal 2017 einen Nachfragezuwachs von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal und damit das höchste Wachstum seit mehr als zwei Jahren. Der Umsatz stieg um vier Prozent auf 28,5 Milliarden US-Dollar. Als Ergebnis stieg der Absatz im Gesamtjahr 2017 im Vergleich zu 2016 um zwei Prozent auf 201,3 Millionen Geräte. GfK geht jedoch davon aus, dass die Nachfrage im Jahr 2018 stagnieren wird.

Die Smartphone-Verkäufe nach Regionen aus den Jahren 2016 und 2017.
Die Smartphone-Verkäufe nach Regionen aus den Jahren 2016 und 2017. (Bild: GfK)

Prognose für 2018

„Die Prognose für 2018 ist positiv. GfK rechnet mit einem Anstieg der weltweiten Smartphone-Nachfrage um drei Prozent gegenüber dem Jahr 2017, vor allem getrieben von den Schwellenländern Asiens sowie Mittel- und Osteuropa. Angesichts der Sättigung in den entwickelten Märkten wird die Kundenbindung für die Hersteller von Smartphones ein wichtiger Schwerpunkt sein, der auch zu mehr Innovation und Differenzierung führen wird, um den Absatz anzukurbeln“, so Yotaro Noguchi, Product Lead bei GfKs Trends and Forecasting-Division.

Kommentare werden geladen....

Sie wollen diesen Beitrag kommentieren? Schreiben Sie uns hier

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45110317 / Marktforschung)