Rechtliche Schritte gegen Reseller wegen verletzten »Infinity«-Markenrechten DSM Computer mahnt Anbieter von DFI-Mainboards ab

Redakteur: Katrin Hofmann

Der IT-Hersteller DSM Computer AG hat gegenüber IT-BUSINESS Medienberichte bestätigt, nach denen die Münchner Firma Händler abmahnt, die Mainboards von DFI mit der Bezeichnung »Infinity« vertreiben.

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DSM Computer mahnt derzeit Hardware-Händler ab, die Motherboards von DFI mit der Bezeichnung »Infinity« verkaufen. Suna Richter, Unternehmenssprecherin von DSM Computer, bestätigte gegenüber IT-BUSINESS einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins Heise. Auch DFI sei angeschrieben worden. Die Marke »Infinity« sei für DSM Computer geschützt. Die Münchner Firma bietet selbst Industrierechner mit dieser Markenbezeichnung an.

Nach Angaben von Heise besteht DSM darauf, neben der seit 1993 geschützten deutschen Wortmarke »Infinity« seit 1999 die Rechte an der europäischen Marke »Infinity Computer« zu halten. Der Streitwert im Abmahnfall für die Anwaltsgebühren belaufe sich auf 200.000 Euro, im Regelfall würden die Kosten für jeden Abgemahnten 5.666 Euro betragen.

Laut Aussage der abmahnenden Kanzlei Lorenz-Seidler-Gossel bedürfe es keiner weiteren Vertiefung, dass die Verwendung der identischen Angabe »Infinity« für ähnliche Waren, nämlich Mainboards, die älteren Rechte ihrer Mandantschaft verletzt.

Laut Heises Informationen über die Reaktionen einiger betroffener Händler, würden diese zwar die Unterlassungserklärung modifizieren und unterzeichnen, die vollen Gebühren wollen sie jedoch nicht zahlen.

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