Virtuelle Umgebungen müssen optimiert sein Drei Trends bei Virtueller Application Delivery

Redakteur: Sarah Gandorfer

Eine Umfrage von Radware zeigt, dass die Nachfrage nach Lösungen für besonders effiziente Anwendungsbereitstellung in virtuellen Umgebungen stetig steigt.

Firmen zum Thema

Bei geschäftskritischen Anwendungen muss die Performance stimmen.
Bei geschäftskritischen Anwendungen muss die Performance stimmen.

Unternehmen setzen vermehrt auf virtuelle Rechenzentren. Das ergab zumindest eine aktuelle Studie von Nemertes Research. So verlassen sich bereits 97 Prozent aller befragten Unternehmen auf virtualisierte Server. Knapp die Hälfte aller Anwendungen sowie mehr als 45 Prozent der geschäftskritischen Applikationen laufen virtualisiert ab.

Virtuelle Standard-Lösungen lassen sich meistens noch optimieren. Davon ist zumindest der auf Anwendungsbeschleunigung und -sicherheit spezialisierte Anbieter Radware überzeugt. Der Hersteller hat deshalb selbst eine Umfrage gestartet und folgende Trends, bezogen auf Application Delivery Controller (ADC), dabei erkannt:

  • Für 85 Prozent der Befragten muss sich ein ADC-Service ebenso schnell wie eine neue virtuelle Applikation bereitstellen lassen.
  • 86 Prozent sehen gerade in der Performance-Garantie mehrerer ADC-Services, entsprechend der Service Level Agreements (SLAs), einen entscheidenden Vorteil.
  • 85 Prozent profitieren von ADC-Services, die bei jeder Anwendung umfassende Fehler- und Konfigurations-Isolation leisten und damit für hohe Stabilität sorgen.

Radware zufolge sei besonders bei geschäftskritischen Anwendungen der Einsatz einer Application-Delivery-Lösung unausweichlich. Anders sei es nicht möglich Flexibilität und Performance garantieren zu können.

Vor allem die Anforderungen an die Performance zwischen Anwendungen und Rechenzentren der Kunden können stark variieren. Darüber hinaus lassen sich etwa SLAs nur mit einem besonders agilen virtuellen Application Delivery Controller (vADC) einwandfrei umsetzen. Business-Kunden verlangen deshalb nach Produkten zur ADC-Virtualisierung, die weitaus mehr bieten als reine Soft-ADCs.

Radware empfiehlt, dass IT-Abteilungen einen vADC einsetzen sollen, welcher flexibel für jeden einzelnen Service im Rechenzentrum eingesetzt werden kann und sich permanent an die anwendungsspezifischen SLAs anpasst. Einheitliche Funktionen, Steuerung und Management sowie eine schnelle und reibungslose Migration zwischen den einzelnen Quellen sind dabei unabdingbar, um die Vorzüge von ADCs vollständig nutzen zu können.

Mit der radware-eigenen Virtual Application Delivery Infrastructure würden diese Ansprüche erfüllt. Zudem übertreffe die Lösung die Optionen eines Soft-ADC. Die vADCs können flexibel in unterschiedlicher ADC-Hardware eingesetzt werden. □

(ID:29208210)