Good-Morning-Editorial vom 3.3.2017 Drehen statt wischen

Redakteur: Wilfried Platten

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Muss das Handy denn wirklich mit ins Bett?
Muss das Handy denn wirklich mit ins Bett?
(Bild: © pololia - Fotolia.com)

Mir geht es ziemlich gegen den Strich, dass ich demnächst für sämtliche nur denkbaren Aktivitäten ein Smartphone, oder Smartphone-ähnliche Bedienoberflächen, nutzen soll. Warum sollte ich das tun?

Ins Haus komme ich angeblich bald nur noch, wenn ich die Tür nicht per Schlüsseldreh´ sondern mit dem Smartphone öffne. Und wenn der Akku leer ist? Mein iPhone schafft es oft nur ächzend durch den Tag und ist abends meist ausgelaugter wie ich selbst. Bankgeschäfte oder Zahlungsvorgänge mit dem Handy? Jeder einigermaßen seriöse Security-Experte warnt davor. Was interessierte Kreise nicht davon abhält, mit absurdesten Argumenten die Existenz des Bargelds zu hintertreiben. Und im Auto soll ich wild durch die Luft gestikulieren, nur um Temperatur oder Lautstärke zu regulieren. Dafür gibt es ein tradiertes, ultra-bewährtes, ultimativ-ergonomisches Bedienelement: den Drehknopf!

Ich warte schon gespannt darauf, welche angeblich tragende Rolle für das Smartphone demnächst auch im Liebesleben gefunden wird – jenseits von Dating-Portalen. Wischen statt drehen, wissen Sie schon Näheres? Dann schreiben Sie mir unter wilfried.platten@it-business.de oder nutzen Sie direkt hier unsere Kommentarfunktion.

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