Weder Kompaktkamera noch Spiegelreflex-Modell Digitalkameras von Sony und Samsung bewegen sich zwischen den Welten

Redakteur: Sylvia Lösel

Olympus, Panasonic und Samsung haben es vorgemacht, jetzt zaubert auch Sony eine spiegellose Kompaktkamera mit Wechselobjektiven aus dem Hut. Samsung ergänzt sein Portfolio um eine Bridgekamera.

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Fast schon eine Spiegelreflex: die Bridgekamera WB5500 von Samsung.
Fast schon eine Spiegelreflex: die Bridgekamera WB5500 von Samsung.
( Archiv: Vogel Business Media )

Klein und handlich, dabei aber vielseitig und kreativ – das zeichnet die neue Kameraklasse der spiegellosen Wechselobjektiv-Modelle aus. Sony hat jetzt mit der NEX-5 und NEX-3 ebenfalls zwei Modelle im Rennen. In beiden ist der neu entwickelte Exmor-APS-HD-CMOS-Sensor verbaut, der eine Auflösung von 14,2 Megapixel bietet. Er ist größer als die Sensoren in herkömmlichen Kompaktkameras und daher nicht so anfällig für Bildrauschen. Der Bionz-Prozessor macht Verschlusszeiten von kurzen 1/4.000 bis 30 Sekunden möglich. Beide Kameras erlauben High-Speed-Aufnahmen mit sieben Bildern pro Sekunde, der ISO-Wert kann auf bis zu 12.800 ausgereizt werden. Zusätzlich beherrschen beide Modelle das Filmen: die NEX-5 mit einer Auflösung von 1.920x1.080 Pixel im AVCHD-Format, die NEX-3 nimmt im MPEG-4-Modus mit 1.280x720 Bildpunkten auf.

Attraktives Zubehör

Die Kameras sind kompatibel mit den neuen E-Mount-Wechselobjektiven. Zur Verfügung stehen ein Pancake-Objektiv sowie zwei Zoom-Objektive mit einer Brennweite von 18-55 Millimetern und 18-200 Millimetern. Mit Hilfe eines Adapters können aber auch Sony Alpha, Minolta- und Konica Minolta-Objektive angedockt werden. Als besonderes Highlight ermöglichen die NEX-Modelle HDR-Bilder und verfügen über einen Schwenkpanorama-Modus. Mittels eines Firmware-Updates können sie im Sommer noch 3D-fähig gemacht werden. Die Kameras sind in den Farben Schwarz, Silber und Rot verfügbar. Die NEX-5 kostet zusammen mit einem der drei erhältlichen Objektive zwischen 599 und 749 Euro, die NEX-3 zwischen 499 und 649 Euro (UVP).

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Brückenbau à la Samsung

Auch der Neuling im Samsung-Reich ist weder Kompakt- noch Spiegelreflexkamera. Die WB5500 ist die zweite Bridgekamera des Herstellers und folgt dem Modell WB5000 nach. Mit 26-fachem Zoom und einem 26-Millimeter-Weitwinkel deckt sie einen großen Brennweitenbereich ab. Der Sensor ist für 13,8 Megapixel ausgelegt. Die Lichtempfindlichkeit reicht bis zu ISO 6400. Duale Bildstabilisation, HD-Videoaufnahmen und eine integrierte HDMI-Schnittstelle sind weitere Features. Der optische Zoom kann auch während eines Film-Drehs genutzt werden. Somit lassen sich auch weiter entfernte Motive als MPEG-4-Bewegtbilder festhalten. Die Bilder können auf Wunsch auch ohne Kompression im RAW-Format abgespeichert werden. Die Samsung WB5500 gibt es zu einem Preis von 429 Euro (UVP).

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