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IT-Trends 2017 Digitale Transformation schafft neues Wachstum

| Autor: Katrin Hofmann

Rudolf Aunkofer, Global Director Business Development Technology, bei der GfK, prognostiziert für das kommende Jahr den „Beginn eines grundlegenden strukturellen Wandels“.

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Prof. Dr. Rudolf Aunkofer, Global Director Business Development Technology, GfK
Prof. Dr. Rudolf Aunkofer, Global Director Business Development Technology, GfK
(Bild: GfK)

ITB: Welche Trends werden aus Ihrer Sicht das IT-Jahr 2017 entscheidend prägen?

Aunkofer: Das Vordringen digitaler, vernetzter Technologie, das heißt die Digitalisierung wird das Jahr 2017 kennzeichnen. Wir werden den Beginn eines grundlegenden strukturellen Wandels erleben, der auch die IT-Märkte und deren komplette Supply Chain nachhaltig verändern wird. Die entscheidende Frage ist daher, wann sich welche Technologien, Ideen oder Konzepte so durchsetzen, dass Distribution und Handel davon durch faktischen Mehrumsatz im Jahr 2017 profitieren.

(1) Cloud- beziehungsweise IoT-Technologien in der Form von Industrie 4.0 im B2B-Enterprise- und Smart Home im B2C- beziehungsweise B2B-SMB-Umfeld

(2) Computing Replacement mit vor allem mobilen Formfaktoren wie Convertibles, Computer Tablets oder Smartphones

(3) Sicherheitslösungen für vernetzte Cloud-Anwendungen

(4) Software-Anpassungen und Programmierung sowie

(5) Cloud-Computing beziehungsweise Cloud-Rechenleistung und erstes Server-Replacement

sollten die wichtigsten Wachstumsfelder für 2017 sein.

ITB: Welche Trends werden aus Ihrer Sicht im IT-Jahr 2017 scheitern?

Aunkofer: Andere Themenbereiche dagegen, wie Big Data, Predictive Analytics, XaaS, künstliche Intelligenz, Virtual Reality, Blockchains oder autonomes Fahren, dürften erst in den Jahren 2018 bis 2023 für Distribution und Handel interessant werden.

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Über den Autor

 Katrin Hofmann

Katrin Hofmann

Editor, IT-BUSINESS