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Die Zukunft der Arbeit

Wie sieht der Schreibtisch der Zukunft aus?
Wie sieht der Schreibtisch der Zukunft aus? (Bild: sebra - stock.adobe.com)

In den letzten Jahren haben sich Büroarbeitsplätze grundlegend verändert. Sie sind digitalisiert, intelligenter und flexibler geworden und müssen sich auch gar nicht mehr zwingend in einem Büro befinden. Neue Technologien machen neue Arbeitsweisen mit bisher unbekannter Effizienz, Geschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit möglich. Oliver Ebel, Area Vice President von Citrix zeigt, wie digitale Arbeitsplätze unseren Berufsalltag verändern werden.

Praktisch alles, was vor zwanzig Jahren eine traditionelle Büroumgebung ausmachte, ist mittlerweile digital geworden. Alle Gegenstände und Geräte, die früher den Schreibtisch überfüllten – Telefon, Faxgerät, Drucker, Kalender, Notizbuch, Adressbuch, Taschenrechner, Haftnotizen, etc. – haben sich in Apps verwandelt. Letztendlich wird auch der Desktop selbst durch einen virtuellen Arbeitsbereich in der Cloud ersetzt. Über ein Notebook, Smartphone oder Tablet-Computer ist er von überall und jederzeit zugänglich, auch von zuhause oder unterwegs, wenn Mitarbeiter das wünschen.

Oliver Ebel ist Area Vice President DACH bei Citrix.
Oliver Ebel ist Area Vice President DACH bei Citrix. (Bild: Marcus Wichmann / Citrix)

Der Schreibtisch der Zukunft

Die jüngste Evolutionsstufe hat diesen digitalen Arbeitsbereich intelligenter gemacht. Der moderne intelligente Arbeitsplatz von heute nutzt maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz, um Aufgaben nach ihrer Bedeutung oder Dringlichkeit zu priorisieren. Darüber hinaus werden die Informationen, die der Nutzer gerade benötigt, übersichtlich aufbereitet. Aufgaben werden auf den notwendigsten Schritt wie die Zustimmung zu einer Webkonferenz oder die Genehmigung einer Anfrage verdichtet. So muss man nicht extra eine komplexe Anwendung öffnen, nur um dann schließlich auf „OK“ zu klicken. Einige Aufgaben, wie das Hinzufügen von Terminen zum Kalender, können sogar vollständig automatisiert werden. Auf diese Weise beschleunigt der intelligente Arbeitsplatz Geschäftsprozesse erheblich, maximiert die Produktivität und minimiert zeitaufwändige Routineabläufe.

Ein Aspekt dieser Entwicklung wird jedoch oft übersehen: die menschliche Seite. Die digitale Technologie eröffnet zwar neue Dimensionen von Effizienz, Geschwindigkeit und Produktivität, erfordert aber auch, dass wir unsere Denkweise, Planung, Arbeit, Kommunikation und Zusammenarbeit überdenken und neu strukturieren.

Technologie gibt uns Zeit zurück

Durch die Automatisierung von Routinetätigkeiten verschwinden viele Aufgaben aus unserem Zeitplan, sodass wir uns auf die komplexeren, problematischeren Fälle konzentrieren können, die nicht mit einem einfachen Klick auf „OK“ gelöst werden können. Dies erfordert jedoch eine andere Denkweise – weniger „wenn A, dann B“-Mentalität, mehr Problemlösungsfähigkeiten, offeneres Denken nach dem Motto: „Wenn A schiefgeht, was kann man dagegen tun, welche Ressourcen brauche ich, wie schnell kann ich das beheben?“ Das sorgfältige Abarbeiten einzelner Aufgaben ist nicht mehr in dem Maße entscheidend, wie es früher war. Das bedeutet, dass die Digitalisierung die Produktivität nur soweit steigern kann, wie die Mitarbeiter die neuen Technologien beherrschen. Dies erfordert die Bereitschaft, sich mit technologischen Innovationen auseinanderzusetzen, und gleichzeitig die Bedeutung sozialer Kompetenzen stärker zu betonen. So ermöglichen beispielsweise die heutigen Digital Workplaces eine sofortige Online-Zusammenarbeit. Davon profitieren die Mitarbeiter jedoch nur, wenn sie auch bereit sind, sehr kurzfristig zusammenzuarbeiten und das oft team-, unternehmens-, zeitzonen-, sprach- und kulturübergreifend. Dies erfordert Flexibilität bei der Planung, digitale Kompetenzen (z.B. Multimedia-Präsentationen) sowie interkulturelle Kommunikation und Teambildung. In dieser neuen Arbeitswelt sind die Mitarbeiter in der Regel in verschiedenen Teams gleichzeitig tätig, oft mit unterschiedlichen Rollen, was ein höheres Maß an interdisziplinärem Denken erfordert. Daher müssen die Mitarbeiter offen sein für den Erwerb von neuem Know-how.

Lebenslanges Lernen betrifft alle Arbeitnehmergenerationen. Junge Talente bringen einige sehr wichtige Fähigkeiten an den Arbeitsplatz mit, vor allem die digitale Kompetenz, können aber Raum für Verbesserungen der interdisziplinären Fähigkeiten haben, während erfahrene Mitarbeiter je nach ihrer früheren Rolle bestehendes Know-how erweitern oder ganz neue Herausforderungen meistern müssen. In beiden Fällen ist eine offene Einstellung gegenüber lebenslangem Lernen ein Muss. Aus diesem Grund sollten intelligente Arbeitsbereiche einen einfachen Zugang zu Kollaborationswerkzeugen und Wissensdatenbanken bieten, um die Mitarbeiter in ihrem kontinuierlichen Wachstum zu unterstützen. Glücklicherweise wollen die meisten Menschen flexibel und produktiv sein und sie genießen den größeren Spielraum, der mit einem Anstieg von Know-how und Fähigkeiten einhergeht.

Fazit

Intelligente Arbeitsplätze spielen heute eine entscheidende Rolle für den Geschäftserfolg. Sie ermöglichen es den Mitarbeitern, schneller und effizienter zu arbeiten, während sie sich auf wichtige Aufgaben konzentrieren können, anstatt sich von Routinetätigkeiten einschränken zu lassen. Diese Transformation der Arbeit wird jedoch nur dann erfolgreich sein, wenn der technologische Fortschritt durch Mitarbeiter mit Aufgeschlossenheit und der Bereitschaft zum kontinuierlichen Ausbau ihrer Fähigkeiten ergänzt wird.

Wie Sie smarteres und flexibleres Arbeiten ermöglichen...

...erfahren Sie unter: https://www.citrix.de/products/citrix-workspace/

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