IT-Trends 2017 Die Verzahnung des Channels mit der IT des Kunden

Autor: Dr. Stefan Riedl

Die fortschreitende Digitalisierung bietet 2017 große Chancen im Channel, ist sich Stefan Herrlich, Geschäftsführender Gesellschafter bei Lancom Systems, sicher. Mit der Lancom Management Cloud (LMC) will der Hersteller Impulse für eine engere Zusammenarbeit zwischen Systemhäusern und ihren Kunden liefern.

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Stefan Herrlich, Geschäftsführender Gesellschafter, Lancom Systems
Stefan Herrlich, Geschäftsführender Gesellschafter, Lancom Systems
(Bild: Lancom)

ITB: Welche Trends und Entwicklungen werden aus Ihrer Sicht das IT-Jahr 2017 prägen?

Herrlich: Das kommende Jahr verspricht hervorragende Chancen für den Channel. Vor dem Hintergrund der weiter fortschreitenden Digitalisierung im Umfeld von Industrie 4.0 und dem IoT werden sich vielfältige neue Geschäftsmöglichkeiten ergeben. Diese Trends werden durch die zunehmende Vernetzung und die weiter wachsende Mobilität von Unternehmen, Mitarbeitern und Anwendungen zusätzlich befeuert. Wir erwarten ein deutliches Wachstum im Umfeld Cloud-basierter Networking-Lösungen. Fachhändler und Systemhäuser werden vermehrt dazu übergehen, ihren Geschäftskunden Dienstleistungen wie Network as a Service (NaaS) beziehungsweise Infrastructure as a Service (IaaS) anzubieten und sie so langfristig an sich zu binden.

ITB: Wie werden Sie mit Ihrem Unternehmen konkret darauf reagieren?

Herrlich: Wir bauen unser Portfolio insbesondere im WLAN-Bereich, bei den Switches und mit unserer Lancom Management Cloud (LMC) deutlich aus und werden zunehmend auch den Enterprise-Markt adressieren. Mit unserer Gesamtlösung rund um die LMC liefern wir wichtige Antworten auf die immer komplexer werdenden Anforderungen an Netzinfrastrukturen. Die LMC basiert auf modernster Software-defined Networking (SDN)- und Cloud-Technologie und ist der Schlüssel für unsere Partner, sich noch stärker mit der IT ihrer Endkunden zu verzahnen. Die LMC bringt eine radikale Vereinfachung bei Netzwerkdesign, -management und -monitoring. Mit ihrer Hilfe setzen Systemhäuser selbst komplexteste Kundenanforderungen in kürzester Zeit um und erhalten die Chance, sich vom Hardware-Lieferanten zum Lösungsanbieter weiter zu entwickeln oder ganz neue Geschäftsmodelle im Bereich Managed Services aufzubauen.

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