Micro-Focus-Studie Die Sicherheit für Innovationen schleifen lassen

Autor Heidi Schuster

Micro Focus hat in Zusammenarbeit mit dem Ponemon Institute eine weltweite Studie zur Cybersicherheit durchgeführt. Diese hat ergeben, dass viele Unternehmen die IT-Sicherheit der Innovation opfern.

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59 Prozent der Studienteilnehmer halten die IT-Sicherheit für einen Flaschenhals.
59 Prozent der Studienteilnehmer halten die IT-Sicherheit für einen Flaschenhals.
(Bild: Pixabay)

Laut einer Micro-Fokus-Studie nimmt die Innovationsgeschwindigkeit im Unternehmen zu, die Sicherheit bleibt dabei aber auf der Strecke. Viele Unternehmen wissen demnach noch nicht, wie sie die Brücke von gestern – ihrem bisherigen IT-Sicherheitsansatz – in die Zukunft schlagen sollen. Am Ende opfern sie die IT-Sicherheit der Innovation und überlassen Mitarbeiter sich selbst, heißt es aus dem Hause Micro Focus.

„Alle großen Unternehmen leiden unter dem Druck, mit der sich schnell entwickelnden Konkurrenz Schritt zu halten und Kunden zufriedenzustellen, die immer anspruchsvoller werden“, so Dr. Larry Ponemon, Gründer und Vorstand des Ponemon Institutes. „Die Digitalisierung sorgt dafür, dass Ressourcen und Dienste in die Cloud wandern. Unternehmen müssen daher den Zugriff auf Online-Quellen ausweiten und einfacher bereitstellen.“

59 Prozent der befragten IT-Entscheider halten die Sicherheit für einen Flaschenhals; Unternehmen bleibt scheinbar nichts übrig, als ihr Access Management an die Nutzer abzugeben. Doch so setzen Unternehmen sensible Informationen wie Kunden- und Mitarbeiterdaten hohen Risiken aus und durchlöchern ihre eigenen Kontrollen, erklärt Micro Fokus. 46 Prozent der Entscheider gaben zu, dass ihre Mitarbeiter mehr Zugriffsrechte besitzen, als sie brauchten.

Unternehmen können nicht Schritt halten

62 Prozent der Befragten gaben außerdem zu, dass sie mit der Innovationsgeschwindigkeit nicht Schritt halten oder nicht in der Lage sind, ausreichende Sicherheitskontrollen einzurichten. Für 44 Prozent sind die unternehmensinternen Prozesse zur Zugriffsvergabe zu mühsam und 64 Prozent setzten setzen Kundeninformationen durch schlechte Kontrollen einem Risiko aus“.

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