Chefsache 2013 Die Security-Herausforderung: Device-unabhängige Sorglos-Pakete

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Das Interview führte Dr. Andreas Bergler / Andreas Bergler

Klaus Jetter, Country Manager DACH bei F-Secure, sieht neue Bedrohungsszenarien heraufziehen. Sicherheitslücken müssen sofort behoben werden.

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ITB: Welche Trends und Entwicklungen erwarten Sie in Ihrem Marktsegment im Jahr 2013?

Jetter: Generell erwarten wir neue Herausforderungen im Security-Umfeld und damit auch eine gesteigerte Nachfrage an neuen Produkten. Wir sehen insbesondere staatlich gesteuerte Spionage auf dem Vormarsch. Aufgrund des zunehmenden Marktanteils von Tablets und Smartphones und der immer größer werdenden Verbreitung von Mac-Systemen ist anzunehmen, dass es auch hier zu neuen Bedrohungsszenarien kommen wird. Des Weiteren kann man getrost sagen, dass IT aufgrund von Konvergenz vor einem Paradigmenwechsel steht. Anwender verlangen immer mehr nach Device-unabhängigen Sorglos-Paketen.

ITB: Wie stellt sich Ihr Unternehmen auf diese Situation ein?

Jetter: Wir sehen uns als Service Enabler und richten unsere Produktpalette dementsprechend aus. Zum Beispiel haben wir gerade einen Dienst implementiert, der es unseren Anwendern erlaubt, alle Anwendungen automatisch updaten zu lassen um damit das Risiko neuer Sicherheitslücken durch nicht aktualisierte Software zu verhindern. Denn eines zeichnet sich immer mehr ab: in Zukunft wird es aus Sicht eines Security-Herstellers nicht mehr genügen, sich auf reinen Desktop-Schutz zu fokussieren!

ITB: Was wünschen Sie sich – privat und beruflich – vom neuen Jahr?

Jetter: Beruflich kann 2013 so weitergehen, wie 2012 geendet hat. Wir schließen gerade ein äußerst erfolgreiches Geschäftsjahres ab. Auch wenn es abgedroschen klingt: privat ist Gesundheit die Mutter allen Erfolges und durch nichts zu ersetzen.

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