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Storage&DataManagement

Knapp 100 Systemhäuser gehen optimistisch ins neue Jahr

Die Novacur-Strategie für das Jahr 2014

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Das Interview führte Sarah Maier / Sarah Gandorfer

Thomas Hoffmann, Geschäftsführer von Novacur
Thomas Hoffmann, Geschäftsführer von Novacur (Bild: Novacur)

Der Systemhausverbund Novacur hat seinen Strategieplan für 2014 ausgearbeitet. Vor allem Kommunikation und IT-Sicherheit stehen dabei im Fokus. Novacur-Geschäftsführer Thomas Hoffmann erläutert das Konzept.

ITB: Wie ist die Stimmung bei Ihren Mitgliedern derzeit?

Hoffmann: Geht es den Kunden gut, schlägt sich das auch in den Systemhäusern nieder. Halbjährlich holen wir von unseren Partnern eine Einschätzung ein. Wir befragen sie zur Stimmung und Entscheidungsfreudigkeit ihrer Kunden, momentanen Auftragslage und ihrer Einschätzung für die Entwicklung in den kommenden drei Monaten. Die Entscheidungsfreudigkeit der Kunden wurde jetzt besser bewertet als noch im Frühjahr. Auch der Anteil an Großprojekten nimmt zu. Der Zukunft sehen die Systemhäuser positiv entgegen, hier hat sich der Schnitt fast um eine halbe Note verbessert.

ITB: Wo sehen Sie den Schwerpunkt der knapp 100 zu Novacur gehörenden Systemhäuser für das Jahr 2014?

Hoffmann: Ganz klar in der IT-Sicherheit. Es gilt Fragen zu beantworten wie: Welche Entwicklungen zeichnen sich jetzt schon für 2014 ab? Welche Produkte und Lösungen sollten forciert werden? Ein großer Schwerpunkt für unsere Mitglieder ist der Bereich IT-Sicherheit. Deutschland muss als Forschungs- und Entwicklungsland, seine Unternehmen schützen. Denn gelangt dieses Firmenwissen nach außen, ist kosten- und zeitintensive Entwicklungs- und Forschungsarbeit in falschen Händen. Der Medienrummel um die Überwachungssoftware Prism der US-Regierung ist inzwischen abgeebbt. Jedoch sensibilisierte dieses Thema Großkonzerne wie Klein- und Mittelstand gleichermaßen. Schäden durch Spionage von Forschungsdaten geht leicht in die Millionen, möchte man sie in Euro beziffern. In der Gruppe Novacur wurde deshalb ein entsprechendes Konzept etabliert, welches der IT-Security, der inneren Sicherheit und der Spionageabwehr in den Unternehmen gerecht wird und diese vor einem Zugriff auf die eigenen Kronjuwelen schützt.

ITB: Ein anderes Thema, dass der Verbund sich auf die Fahnen geschrieben hat, ist Kommunikation. Was ist hier geplant?

Hoffmann: Wir kommunizieren immer und überall – die Verkaufszahlen von Tablets und Smartphones steigen. Mobile Kommunikation mit mehreren Endgeräten wird in Zukunft weiter die Unternehmen und somit deren betreuende Systemhäuser beschäftigen. Genauso wie die Datenablage in der Cloud. Beide Themen bergen neben ihren Vorteilen aber auch Gefahren. Und diese Risiken erweitern sich täglich neu. So waren hier der Datenschutz und der Datenklau ebenfalls diskutierte Fragestellungen und wurden mit den möglichen Lösungsansätzen abgeglichen.

ITB: Wie rüsten sich ihre Mitglieder für das kommende Jahr?

Hoffmann: Neben den bereits genannten fachlichen Aspekten ist ein wichtiger Punkt die Mitarbeiterentwicklung. Denn sie geht mit der Unternehmensentwicklung einher. Die IT-Branche klagt schon länger über Fachkräftemangel. Entsprechend hilft der vertrauensvolle Austausch in dem Netzwerk der Novacur mit dem entsprechenden Know-How und beim Einsatz vor Ort. In diesem Zusammenhang ist jedoch unabdingbar wichtig, dass die Unternehmen ihre guten Kräfte weiter motivieren, fördern und halten können. Wie dies anhand von Provisionierungs-, Führungs- und Weiterbildungsmodellen in der Praxis umgesetzt werden kann, dazu gibt es zahlreiche Möglichkeiten, zu denen sich die Geschäftsführer austauschen, um von den Erfahrungen gegenseitig zu profitieren. Wir sehen den Herausforderungen positiv entgegen – gemeinsam werden wir es meistern. Darauf freue ich mich.

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