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iPhone Xs, iPhone Xs Max, iPhone Xr, Watch Series 4 und HomePod

Die neuen iPhones sind raus

| Autor: Heidemarie Schuster

Die neuen iPhones können ab dem 14. September vorbestellt werden und sind ab dem 21. September im Handel.
Die neuen iPhones können ab dem 14. September vorbestellt werden und sind ab dem 21. September im Handel. (Bild: Apple)

Die Gerüchteküche brodelt schon lange, jetzt hat Apple die Katze aus dem Sack gelassen: Drei neue iPhones (iPhone Xs, Xs Max und Xr) und eine neue Apple Watch (Series 4) hat der Konzern nun vorgestellt – und auch der HomePod bekommt neue Funktionen.

Die Nachfolger vom Apple iPhone X heißen iPhone Xs und Xs Max – und selbstverständlich handelt es sich wieder um das „fortschrittlichste iPhone aller Zeiten“. Groß sind sie geworden, die neuen iPhones: das Xs hat ein 5,8 Zoll Display, beim Xs Max sind es sogar 6,5 Zoll. Groß ist aber auch der Preis: bis zu 1.649 Euro kann man ab Freitag für das iPhone Xs Max mit 512 Gigabyte Speicherkapazität hinlegen. Zudem sind die Geräte jetzt Dual-SIM-fähig. Sie sind mit einem Slot für eine physische SIM-Karte ausgestattet und zusätzlich mit einer eSIM. Letztere wird in Deutschland bisher aber nur von der Telekom und Vodafone unterstützt. In manchen Regionen sollen die neuen iPhones mit zwei physischen SIM-Steckplätzen kommen. In welchen, hat Apple aber bisher nicht verraten.

Beide Geräte haben ein Super Retina Display verbaut (Xs: 2.436 x 1.125 Pixel bei 458 ppi; Xs Max: 2.688 x 1.242 Pixel bei ebenfalls 458 ppi). Das sogenannte True Tone Display soll eine sehr hohe Farbgenauigkeit haben, ein Kontrastverhältnis von einer Million zu eins mit „bemerkenswerter Helligkeit“ und tiefem Schwarz sowie einen um 60 Prozent größeren Dynamikumfang bei HDR-Fotos.

Optisch lassen sich das iPhone Xs und iPhone Xs Max sehen: Ein hochglanzpoliertes Band aus Edelstahl in „chirurgischer Qualität“, wahlweise nun auch in Gold, ergänzt die Finishes in Silber und Space Grau. Das gläserne Design der Vorder- und Rückseite zeichnet sich durch das „stabilste Glas aus, das es je in einem Smartphone gab“, verspricht Apple. Das neue Glas besitzt zudem eine verbesserte Kratzfestigkeit, und die gläserne Rückseite ermöglicht kabelloses Laden. Beide Geräte sind IP68-zertifiziert und damit Spritzwasser- und Staubgeschütz. 30 Minuten Untertauchen in bis zu zwei Meter Tiefe Wasser sollten damit kein Problem sein.

Der von Apple entwickelte Chip A12 Bionic ist in der 7-Nanometer-Technik gefertigt. Er verfügt über eine Sechskern-Fusions-Architektur mit im Vergleich zu den Vorgängermodellen zwei bis 15 Prozent schnelleren Performance-Kernen sowie vier bis zu 50 Prozent effizienteren Effizienzkernen. Hinzu kommt ein bis zu 50 Prozent schnellerer Vierkern-Grafikprozessor, ein leistungsstarker, selbst entwickelter Bildsignalprozessor (ISP) und ein Video-Encoder. Der Speichercontroller kann bis zu 512 GB Kapazität bereitstellen. Das iPhone Xs bietet zudem eine 30 Minuten längere Batterielaufzeit als das iPhone X. Das iPhone Xs Max ermöglicht zwischen den Ladevorgängen anderthalb Stunden längere Batterielaufzeit als das iPhone X.

Die „Neural Engine“ der nächsten Generation soll für fortschrittliches maschinelles Lernen in allen Bereichen von Fotografie bis hin zur Augmented Reality konzipiert sein. Ein neues Achtkern-Design ermöglicht es, bis zu fünf Billionen Berechnungen pro Sekunde durchzuführen im Vergleich zu den 600 Milliarden des A11 Bionic. Dadurch ist beispielsweise eine schnellere Ebenen-Erkennung für ARKit möglich. Zum ersten Mal ist die Neural Engine offen für Core ML und ermöglicht es Entwicklern, Apps zu entwerfen, die diese Engine für maschinelles Lernen nutzen können. Core ML, das auf der A12 Bionic Neural Engine läuft, soll bis zu neunmal schneller sein als auf dem A11 Bionic und dabei nur ein Zehntel der Energie brauchen.

Das 12-Megapixel-Dual-Kamerasystem bietet Funktionen wie eine erweiterte Tiefen-Segmentierung unter Verwendung der Neural Engine, Smart HDR zur Erstellung von Fotos mit hohem Dynamikumfang, verbesserte Bokeh-Qualität bei Fotos im Porträtmodus und dynamische Schärfentiefe, die in der Fotos App vom Nutzer eingestellt werden kann. Hinzu kommt ein dualer optischer Bildstabilisator mit zweifach optischem Zoom.

iPhone Xs und iPhone Xs Max werden mit iOS 12 geliefert. Dies kann nun die Bildschirmzeit anzeigen, was dabei helfen soll, die Zeit, die man mit den iOS-Geräten verbringt, zu verstehen und zu kontrollieren. Kurzbefehle geben nun jeder App die Möglichkeit, mit Siri zu interagieren, und neue Datenschutzfunktionen bieten dem Nutzer Schutz vor Nachverfolgung im Netz.

Das iPhone Xs und das iPhone Xs Max können ab dem 14. September 2018 mit Speicherkapazitäten von 64, 256 und 512 GB in Space Grau, Silber und einem neuen Finish in Gold beginnend ab 1.149 Euro und 1.249 Euro vorbestellt werden. Am dem 21. September beginnt die Auslieferung der Geräte.

iPhone Xr

Das „günstigste“ neue iPhone ist das iPhone Xr. Es verfügt über die Technologie des iPhone XS. Das Gerät kommt im All-Screen-Glas und einem Aluminiumdesign-Band. Das 6,1 Zoll große All-Screen Liquid Retina Display2 hat eine hohe Farbgenauigkeit, eine breite Farbunterstützung und True Tone. Präzisionsgefrästes Glas, erweiterte Pixel-Maskierung und Subpixel-Antialiasing ermöglichen es dem Display, den Kurven des Geräts zu folgen, während ein neues Backlight-Design dabei hilft, die Darstellung bis in die Ecken auszudehnen.

iPhone Xr verfügt über eine 12-Megapixel-Hauptkamera mit Weitwinkelobjektiv und ƒ/1.8 Blende sowie einen neuen Sensor, der einen schnelleren Autofokus ermöglicht. Größere und tiefere Pixel sollen die Bildtreue und Leistung bei Fotos und Videos bei schlechten Lichtverhältnissen verbessern. Verbesserungen am ISP, an der Neural Engine und den Software-Algorithmen sollen Porträts noch schöner zur Geltung bringen. Smart HDR bringt mehr Helligkeit- und Schattendetails auf die Fotos.

An der Smartphone-Front befindet sich die TrueDepth-Kamera mit 7 Megapixel Auflösung und einem Porträtlicht, das für Studiobeleuchtungseffekte sorgen soll.

Auch das iPhone Xr ist IP67-zertifiziert. Ebenfalls ab dem 14. September kann das Gerät mit 64, 128 und 256 GB in den Farben Weiß, Schwarz, Blau, Gelb, Koralle und Rot ab 849 Euro vorbestellt werden.

Apple Watch Series 4

Die Apple Watch Series 4 wurde neu gestaltet und überarbeitet. Das Design bleibt das alte, aber es gibt Hard- und Softwareverbesserungen. Das Display ist über 30 Prozent größer und nahtlos in das dünnere, kleinere Gehäuse integrierbar, während die neue Benutzeroberfläche mehr Informationen mit mehr Details bietet.

Sie wird in zwei Größen angeboten, 40 und 44 mm. Der Lautsprecher ist 50 Prozent lauter als der der Series 3. Das Mikrofon wurde verlegt, um das Echo für eine bessere Klangqualität zu reduzieren. Das Gerät enthält den S4 Chip der nächsten Generation mit einem 64-Bit-Dual-Core-Prozessor, der die doppelte Geschwindigkeit bei gleichbleibender Akkulaufzeit über den ganzen Tag hinweg liefern soll.

Die Rückseite der Apple Watch Series 4 besteht aus schwarzer Keramik und Saphirglas, sodass die Funkwellen für einen verbesserten Mobilfunk leicht durch die Vorder- und Rückseite dringen können, so Apple. Die Digital Crown verfügt jetzt über ein haptisches Feedback, die ein mechanisches und schnelleres Ansprechverhalten durch ein Gefühl von stufenweisen Klicks bietet.

Die Zifferblätter wurden ebenfalls erweitert. So gibt es anpassbare Infograf-Zifferblätter bis hin zum Atmen-Zifferblatt, bei dem die Animation auf einen tiefen Atemzug ausgerichtet ist. Darüber hinaus reagieren eine Reihe von Animationen, darunter Dampf, Flüssigmetall, Feuer und Wasser auf die gebogenen Kanten des Gehäuses.

Das Siri Zifferblatt soll zudem vorausschauender geworden sein. Es bietet Kurzbefehle und nutzbare Inhalte von Drittanbieter-Apps. WatchOS 5 ermöglicht es Anwendern auch, Podcasts unterwegs auf der Apple Watch anzuhören und jeden Podcast im Katalog mit Siri zu streamen.

Mit WatchOS 5 analysiert Apple Watch periodisch Herzrhythmen im Hintergrund und sendet eine Benachrichtigung, wenn ein unregelmäßiger Herzrhythmus erkannt wird, der auf Vorhofflimmern hinweist. Es kann den Benutzer auch warnen, wenn die Herzfrequenz einen bestimmten Schwellenwert über- oder unterschreitet.

Die Sturzerkennung verwendet einen Beschleunigungssensor und einen Gyrosensor der nächsten Generation, der Kräfte von bis zu 32 G misst, sowie spezielle Algorithmen, um zu erkennen, wann schwere Stürze des Apple-Watch-Trägers auftreten. Durch die Analyse der Bewegungsbahn des Handgelenks und der Aufprallbeschleunigung sendet Apple Watch dem Benutzer nach einem Sturz eine Warnung, die er ablehnen oder zum Einleiten eines Anrufs bei Rettungsdiensten verwenden kann. Wenn Apple Watch 60 Sekunden lang nach der Benachrichtigung keine Bewegung feststellt, wird automatisch ein Rettungsdienst angerufen und eine Nachricht mit dem Standort an die Notfallkontakte gesendet.

Der Preis der Apple Watch Series 4 (GPS) beginnt bei 429 Euro, der Apple Watch Series 4 (GPS + Cellular) beginnt bei 529 Euro. Die Series 3 wird dann zum neuen Startpreis von 299 Euro erhältlich sein

HomePod

Der Apple HomePod erhält neue Funktionen, wie nach Liedtexten zu suchen, mehrere Timer zu stellen, Telefonate zu führen und vieles mehr.

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