40 Jahre und kein bisschen langsam Die Maus hat Geburtstag

Redakteur: Sylvia Lösel

Schneller denn je jagt die Maus heute den Cursor über den Bildschirm. In den vierzig Jahren ihrer Entwicklung hat sie nichts an Elan eingebüßt und wird heute in jeder Lebenslage geschätzt.

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Der kleine Nager erblickte 1968 das Licht der Welt. Der geistige Vater der Maus ist der Amerikaner Douglas Engelbart, der sie am Stanford Research Institute zur Welt brachte und zunächst auf den Namen »X-Y Positionsanzeiger für ein Bildschirmsystem« taufte. Die Maus bestand damals aus einem unförmigen, hölzernen Gehäuse mit einer Rolle an der Unterseite. Sie setzte sich nicht durch, da es damals noch keine grafischen Benutzeroberflächen gab, die sie hätte steuern können.

Zwei Jahre nach ihrer Geburt wurde Engelbarts Erfindung von der Firma Xerox adoptiert. Das Unternehmen brachte am Palo Alto Research Center die nächste Evolutionsstufe hervor – die Kugelmaus. Sie verfügte schon über ein etwas runderes Design und sollte mehr als zwanzig Jahre überleben.

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Der Durchbruch zur Massentierhaltung gelang allerdings erst der Firma Apple. Sie hatte die Technik von Xerox lizensiert und verwendete die Maus als Eingabehilfe für ihren ersten Macintosh-Computer. Danach schritt die Evolution rasant voran. IBM brachte im Jahr 1987 erstmals Mäuse mit PS/2-Anschluss auf den Markt. Zuvor hatte die Maus am seriellen Port Anschluss gesucht und gefunden.

Pfeilschnell und funky

In den 90er Jahren verdrängte dann die optische LED-Maus die Kugelmaus und 1998 stellte die Firma Sun bereits Lasermäuse für seine Workstation vor. Bis sich diese Technologie allerdings durchsetzte, vergingen noch einmal sechs Jahre. 2004 präsentiert Logitech eine erste Lasermaus für den Massenmarkt, die MX 1000 Laser. Diese Evolutionsstufe war geprägt von größerer Geschwindigkeit und einer immer höheren Auflösung, die sich schnell von 800 auf 2.000 dpi hochschraubte. Im Zuge dieser Entwicklung verlor die Maus auch ihren Schwanz und sucht heute auf verschiedenen Frequenzen Funkverbindung. Besitzt sie doch noch ein Kabel, wird dieses heutzutage an den USB-Port angeschlossen.

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