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Pfennigfuchserei in der Black Box namens „Data-Center“

Die Krux mit dem Storage-Umsatz

| Autor / Redakteur: Dr. Stefan Riedl / Dr. Stefan Riedl

Ein vergleichsweise extrem teures Data-Center zur Datenspeicherung.
Ein vergleichsweise extrem teures Data-Center zur Datenspeicherung. (Bild: VanderWolf Images - Fotolia.com)

Gedruckte Bücher in einer holzvertäfelten Bibliothek sind wunderbar anzuschauen. Doch teurer als in so einem „Data-Center“ kann man Informationen kaum speichern. Cloud-Storage-Konzepte bringen die Pfennigfuchserei in den Markt. Kein Wunder, dass der Umsatz trotz wachsender Datenberge hart erarbeitet werden muss. Das führt auch zu Debatten um umsatzgetriebene Partnerprogramme.

Alle Kurven zeigen nach oben, wenn es um Speicherbedarf von strukturierten und unstrukturierten Daten geht. Graphische Daten wie Bilder und Videos, Audiofiles, Word-Dokumente oder E-Mail-Korrespondenz und Transaktionsdaten aus Geschäftsapplikationen, Sensordaten, Kundendaten, Verbrauchsanalysedaten – das Bedürfnis oder der gesetzliche Zwang zu Archivieren sowie nahezu jede Innova­tion mit IT-Hintergrund scheint das ­Datenwachstum anzutreiben.

Betrachtet man die Prognosen seitens der Analystenhäuser in Form von exponen­tiell steigenden Kurven, werden wir demnächst alle in der Datenflut ertrinken. Big-Data-Spezialisten sollen mit der Masse an Daten zurechtkommen und brauchbare Informationen herausdestillieren. Diverse Innovationsfelder im Storage-Umfeld sollen dafür sorgen, dass die Masse an Daten sinnvoll und bezahlbar abgelegt werden kann.

Die kommenden Jahre

Storage-Virtualisierung, Cloud Storage oder SSD /­Flash erzeugen Dynamik im Markt. Lösungsansätze wie Software-­Defined Storage zeigen, dass sich in den kommenden Jahren nach wie vor viel tun wird.

Ein ganz zentraler Faktor, der die Entwicklungen bestimmt, sind die Kosten. Vor diesem Hintergrund erklärt sich auch, dass dieses immense Wachstum an zu speichernden Daten nicht dazu führt, dass Speicherlösungen „wie geschnitten Brot“ verkauft werden. Es erklärt, warum sich nicht alle Hersteller samt ihrer B2B-Handelskette die berühmten goldenen Nasen verdienen, trotz der stark steigenden Kurven. Die Realität im vertrieblichen Tagesgeschäft ist eine andere.

So wird aus Händlerkreisen berichtet, dass wie auch immer gearteter Cloud-Storage in Rechenzentren als Alternative zu Storage-Systemen in den Unternehmen zunehmend ein schwieriges Marktumfeld bereitet.

Qualität und Preis

„Qualität hat seinen Preis“ heißt es so schön. Dieses Verkaufsargument, gekoppelt mit dem Hinweis, wie wichtig doch bestimmte Daten für die betrieblichen Abläufe sind, hat es in den vergangenen Jahren ermöglicht, große, teure Storage-Systeme mit Kapazitätspuffern in Unternehmen zu verkaufen.

Firmen wie EMC, NetApp, Fujitsu, Dell, HP und andere standen mit ihrem Know-how und der Qualität der Hardware auch abseits einer rein preislichen Diskussion in Wettbewerb. Das ist freilich auch weiterhin so.

Aber Cloud-Storage sorgt dafür, dass sich der Wettbewerb vor allem im Bereich Backup und Archivierung (weniger bei operativen Daten) immer mehr in eine monetäre Betrachtung verlagerte. Wie viel kostet das Gigabyte im Cloud-Datacenter X im Vergleich zum Datacenter Y, lautet in solchen Fällen die Fragestellung des IT-Verantwortlichen.

Und da Cloud-Speicher merklich an Fahrt gewinnt, hinterlässt dieser Trend auch Spuren im Markt.

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr zum Einfluss der Marke und umsatzgetriebenen Partnerprogrammen.

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