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Zebra-Studie

Die IoT-Vernetzung schreitet voran

| Autor: Heidemarie Schuster

Durch die Vernetzung erzielen Unternehmen der Studie zufolge einen Leistungsvorsprung durch Echtzeit-Informationen.
Durch die Vernetzung erzielen Unternehmen der Studie zufolge einen Leistungsvorsprung durch Echtzeit-Informationen. (Bild: Pixabay)

Der „Intelligent Enterprise Index“ von Zebra Technologies zeigt in diesem Jahr eine Verdoppelung an vernetzten Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt zeigt der Index den zunehmenden Einsatz des Internet of Things (IoT) sowie steigende Investitionen in IoT-Projekte im Jahresvergleich.

Beim „Intelligent Enterprise Index“ von Zebra hat sich der Anteil der Unternehmen, die mehr als 75 Punkte auf dem Gesamtindex erreichen und damit als vernetzte Unternehmen gelten, im Vergleich zum Vorjahr auf 11 Prozent verdoppelt. Bei dem Index wird gemessen, inwiefern Unternehmen die Kriterien erfüllen, die das vernetzte Unternehmen von heute definieren.

„Dank neuer Technologien, die das operative Geschäft immer weiter verändern, können Mitarbeiter im direkten Kundenkontakt auf Basis von Echtzeit-Informationen schneller Entscheidungen treffen und so Handlungen und Ergebnisse optimieren“, erklärt Tom Bianculli, Chief Technology Officer bei Zebra Technologies. „Unser zweiter jährlicher Index zeigt, dass immer mehr Unternehmen den Wert von IoT-Strategien erkennen und Investitionen sowie den Einsatz von IoT-Lösungen in Zukunft weiter vorantreiben werden.“

Mehr Investitionen, weniger Widerstand

Die Investitionen in IoT steigen, der Widerstand gegen die Einführung sinkt, so die Studie. Die durchschnittlichen jährlichen Ausgaben der befragten Unternehmen für IoT steigen zudem im Jahresvergleich um 4 Prozent. 86 Prozent der Unternehmen glauben, dass sich die Ausgaben für IoT in den nächsten ein bis zwei Jahren weiter erhöhen werden, wobei fast die Hälfte ein Investitionswachstum von 11 bis 20 Prozent erwartet. Da die Mitarbeiter gegenüber neuen Technologien aufgeschlossener werden, ist die Zahl der Unternehmen, die von Widerstand gegen ihre IoT-Umsetzungspläne ausgehen, von 75 Prozent 2017 auf 64 Prozent 2018 gesunken.

Schnelligkeit dank IoT

52 Prozent der weltweit befragten Unternehmen geben an, dass sie die Informationen aus den IoT-Lösungen in Echtzeit oder beinahe Echtzeit an ihre Mitarbeiter weitergeben. Dies entspricht einem Anstieg von 37 Prozent gegenüber dem Vorjahresindex und unterstreicht den gestiegenen Bedarf an kollaborativen, mobilen Arbeitsabläufen. Weiterhin haben zwei Drittel der Befragten einen Plan zur Organisation und Analyse ihrer Daten erstellt. Das sind 10 Prozent mehr als im letzten Jahr. Echtzeit-Analysen (66 Prozent) und Sicherheit (63 Prozent) werden als die wichtigsten Elemente des Datenmanagementplans eines Unternehmens genannt. 47 Prozent der befragten Unternehmen in der EMEA-Region versorgen ihre Mitarbeiter in Echtzeit oder beinahe Echtzeit mit Informationen aus den IoT-Lösungen. Dies ist ein Anstieg um 19 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Dabei stellen Unternehmen in der EMEA-Region insbesondere Mitarbeitern mit direktem Kundenkontakt konkret nutzbare Daten zur Verfügung. So geben 27 Prozent der Befragten an, dass sie ihren Mitarbeitern an vorderster Front datengestützte Erkenntnisse liefern. Dies zeigt den gestiegenen Bedarf an Innovationen, Technologien und Echtzeitdaten in diesem Unternehmensbereich, so Zebra.

Safety first

Die Sicherheit hat der Studie zufolge in Unternehmen oberste Priorität. Unternehmen verfolgen heute einen aktiven und gründlichen Ansatz, wenn es darum geht, Sicherheitsstandards in ihre IoT-Lösungen zu integrieren, erklärt Zebra. Laut dem „Intelligence Enterprise Index“ ist die Zahl der Unternehmen, die ihre IoT-Sicherheit ständig – im Gegensatz zu routinemäßig – überwachen, um Datenschutz und Datenintegrität zu gewährleisten, gegenüber dem Vorjahr um 18 Prozent gestiegen.

Zudem ergab der Index, dass Unternehmen sich stärker auf Lösungsökosysteme verlassen. 40 Prozent der befragten Unternehmen geben an, dass sie einen strategischen Partner für die Verwaltung ihrer gesamten IoT-Lösung einsetzen, 21 Prozent mehr als 2017. Dieses Vertrauen in die Expertise von Drittanbietern ist ein wichtiger Indikator dafür, dass ein Unternehmen sich für die intelligente Nutzung von Daten und die Einführung von IoT einsetzt.

Details zur Studie

Die Online-Befragung wurde unter 918 IT-Entscheidungsträgern aus den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Mexiko, Brasilien, China, Indien und Japan durchgeführt. Elf Metriken wurden genutzt um festzustellen, wo die Unternehmen auf dem Weg zum vernetzten Unternehmen derzeit stehen: IoT-Vision, unternehmerisches Engagement, Technologie- und Lösungspartner, Umsetzungsplan, Plan für das Change Management, Anwendungen am Einsatzort, Sicherheit & Standards, Laufzeitplan, Architektur/Infrastruktur, Datenplan und intelligente Analyse. Das Fundament eines vernetzten Unternehmens bilden Lösungen, die Technologien wie Cloud Computing, Mobilität und IoT integrieren, um automatisiert Informationen über Unternehmensgüter zu erfassen.

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