Zahlen auf einen Blick im Marktbarometer Die In- und Out-Themen der ITK-Branche in der KW 41

Redakteur: Katrin Hofmann

Von den Konjunkturzahlen für den ITK-Markt über die Folgen von IT-Angriffen bis hin zu Quellen, in denen potenzielle Kunden nach Cloud-Anbietern suchen: Regelmäßig zeigt IT-BUSINESS an dieser Stelle die ITK-Trends – aber auch -Flops – im auf wesentliche Fakten komprimierten Überblick.

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Der Bitkom- und Ifo-Index unterscheiden sich. (Archiv: Vogel Business Media)

Der Konjunktur-Index des Bitkom ist im dritten Quartal auf 67 Punkte geklettert und damit auf den höchsten Wert seit 2001. Die Stimmung in der ITK-Branche ist besser als in den Unternehmen der Branchen, die das Ifo Institut für Wirtschaftsforschung ermittelt. Auftragseingänge und Umsätze liegen im ITK-Segment deutlich im Plus. 74 Prozent der Firmen verzeichnen mehr Aufträge als im Vorjahresquartal, 78 Prozent haben höhere Umsätze. Am stärksten zieht die Nachfrage bei Software-Anbietern und IT-Dienstleistern an.

IT-Angriffe mindern Produktivität

Die Konsequenzen von IT-Angriffen sind vielfältig. (Archiv: Vogel Business Media)

71 Prozent der deutschen Betriebe haben laut IDC schon Attacken auf ihre IT erlebt und unter den Folgen gelitten. Knapp die Hälfte der Firmen hatte Arbeitsausfälle zu beklagen, auch personelle Konsequenzen sind keine Seltenheit.

Wo Kunden Cloud-Anbieter finden

Auch IT-Medien werden häufig als Informationsquelle genutzt. (Archiv: Vogel Business Media)

Der Stellenwert persönlicher Kontakte bei der Auswahl des Cloud-Dienstleisters oder -Produktes ist überaus hoch, zeigt eine Studie der Experton Group. Neben den persönlichen Kontakten sind IT-Zeitschriften und Zeitungen wichtige Quellen, um potenzielle Auftragnehmer ausfindig zu machen.

Trends

  • Die Zahl der High-Tech-Gründungen ist 2009 um drei Prozent gestiegen. Das sei „ein Hoffnungsschimmer für die IT-Industrie“, erklärt der Hersteller Microsoft, der dies gemeinsam mit dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung gemessen hat. Der Software-Bereich verzeichnete demnach mit plus 15 Prozent einen Gründer-Boom.
  • „Cloud Services sind im deutschen Markt fest etabliert,“ fasst Andreas Weiss, Direktor bei Eurocloud Deutschland Eco, einem Verband der Cloud-Services-Industrie, eine Studie zusammen. Der zufolge ist Cloud Computing für 73 Prozent aller Firmen von Bedeutung.
  • Das GfK-Konsumklima, das Kauflaune und Erwartungen der deutschen Verbraucher an ihren Lohn und die konjunkturelle Entwicklung misst, kletterte im September auf ein Zehn-Jahres-Hoch: unter anderem wegen einer moderaten Preisentwicklung und sinkenden Arbeitslosenzahlen.
  • IT-Services stehen einer Lünendonk-Studie zufolge hierzulande unter steigendem Preisdruck. Danach gefragt, was die Auftragsvergabe am meisten beeinflusst, nannten 62 Prozent das Preis-Kriterium. Im Vorjahr lag die Quote bei etwa 50 Prozent.
  • Deutsche Lieferanten warten länger auf ihr Geld. Rechnungen werden von Firmenkunden laut Kreditversicherer Atradius im Durchschnitt fünf Tage nach dem vereinbarten Zahlungsziel und damit zwei Tage später als im Frühjahr dieses Jahres beglichen.

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