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Definition Was ist die IFA?

| Autor: Ira Zahorsky, Klaus Länger

Bereits 1924 fand die erste „Große Deutsche Funkausstellung“ in Berlin statt. Seit 1971 gastiert die Internationale Funkausstellung (IFA) dauerhaft auf dem Messegelände rund um den Funkturm. Inzwischen ist sie die führende Messe für Consumer Electronics und Home Appliances mit rund 250.000 Besuchern.

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Die IFA ist neben der CES die wichtigste Messe für Consumer Electronics und Haushaltsgeräte. Auch für zahlreiche IT-Firmen gehört sie zum Pflichtprogramm, präsentiert sie doch eine weite Range von Produkten des digitalen Lebens.
Die IFA ist neben der CES die wichtigste Messe für Consumer Electronics und Haushaltsgeräte. Auch für zahlreiche IT-Firmen gehört sie zum Pflichtprogramm, präsentiert sie doch eine weite Range von Produkten des digitalen Lebens.
(Bild: Messe Berlin)

Die diesjährige IFA Special Edition ist etwas besonderes. Nicht nur, dass sie 60. Jubiläum feiert. Sie ist auch eine der ersten Großveranstaltungen, die seit Beginn der Corona-Pandemie als Präsenzveranstaltung stattfinden. Doch um die notwendig gewordenen Auflagen zu erfüllen, ist die Teilnehmerzahl streng limitiert und die Teilnahme nur nach Registrierung oder auf Einladung möglich.

Die IFA 2020, die vom 3. bis 5. September wieder in Berlin veranstaltet wird, soll aus vier eigenständigen Veranstaltungen bestehen und ist aktuell mit nicht mehr als 1.000 Teilnehmern pro Tag für jede Veranstaltung geplant.

Neben der Presseveranstaltung „IFA Global Press Conference“ kombiniert die IFA ihre beiden Innovationsplattformen – IFA Next und IFA Shift Mobility – zu einem Live-Event, das Technologie-Startups und Unternehmen aus dem Bereich der vernetzten Mobilität zusammenbringen soll. „IFA Global Markets“ soll als Sourcing-Messe für die künftige Sicherstellung der Lieferketten sorgen. Die „IFA Business-, Retail- und Meeting-Lounges“ dienen als Treffpunkt und Marktplatz für Industrie und Handel.

Alle Veranstaltungen sollen durch virtuelle Streaming- und Chat-Angebote ergänzt werden.

Die Geschichte der IFA

Die „Große Deutsche Funk-Ausstellung“ zog Ende 1924 bereits 180.000 Besucher in die Messehallen, die dort Detektorgeräte und die ersten Röhren-Rundfunkempfänger bestaunen konnten. Bis zum Beginn des zweiten Weltkrieges blieb Berlin der Austragungsort für die Funkausstellung. Ab 1950 gastierte die Messe in Düsseldorf, Frankfurt/Main und Stuttgart sowie zeitweise in Berlin, um schließlich 1971 als „Internationale Funkausstellung Berlin“ endgültig unter den Funkturm zurückzukehren.

Seit 1995 spielt Multimedia eine wichtige Rolle auf der Messe, die damit auch für die IT-Industrie zunehmend interessant wurde. 2008 kamen Home Appliances als weiterer Schwerpunkt dazu, womit die IFA auch für die Hausgeräte-Industrie ein fester Termin wurde.

Seit 2016 bietet die Station Berlin eine zweite Ausstellungsfläche mit mehr als 20.000 Quadratmetern. Dort fand erstmals die „IFA Global Markets“ statt, ein Marktplatz für Komponentenhersteller, OEMs und ODMs aus dem Consumer-Electronics- und Home-Appliances-Umfeld. Dieser Teil der IFA ist allein Fachbesuchern vorbehalten und dient als zentraler Handelsplatz.

Die im Jahr 2017 neu gelaunchte Plattform „IFA Next“ in Halle 26 für Startups, Forschungslabore und Universitäten wurde 2018 nahezu verdoppelt. „IFA Next“ ist eine Weiterentwicklung des „IFA TecWatch“. Hier geht es um Zukunftstechnologien wie Smart Home, Virtual Reality, Digital Health oder die Zukunft der Mobilität.

In diesem Rahmen feierte auch die Convention „Shift Automotive“ am 4. und 5. September 2018 Premiere. Die Kooperation der Geneva International Motor Show, Palexpo, IFA und der Messe Berlin soll zweimal pro Jahr stattfinden und zeigen, wie neue Technologien unseren Lebensstil und die Mobilität aus der Sicht des Konsumenten verändern könnten.

2019 zählte die 59. IFA nach eigenen Angaben mehr als 245.000 Besucher sowie 1.939 Aussteller aus 50 Ländern.

IFA 2018 - People
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Die IFA 2018
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Über den Autor

 Klaus Länger

Klaus Länger

Redakteur