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Interview mit Fujitsu-Channel-Chef Louis Dreher

Die Fujitsu-Cloud kommt im Channel an

| Autor: Klaus Länger

Client-Rechner wie die PCs aus dem Augsburger Fujitsu-Werk werden weiter eine zentrale Rolle für den Hersteller spielen.
Client-Rechner wie die PCs aus dem Augsburger Fujitsu-Werk werden weiter eine zentrale Rolle für den Hersteller spielen. (Bild: Fujitsu / argum - Falk Heller)

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Fujitsu sieht die Zukunft in der Vernüpfung von Cloud-, Hardware- und Lösungsgeschäft. Channel-Chef Louis Dreher erläutert, welche Rolle die Fujitsu-Partner dabei spielen sollen.

ITB: Jetzt geht es mit der K5-Cloud als Angebot für Ihren Channel endlich los. Was zeichnet K5 gegenüber anderen Public Clouds aus?

Dreher: Die Fujitsu Cloud K5 setzt konsequent auf Open Source und basiert auf OpenStack. Dies vermeidet den so genannten Vendor Lock-in und erleichtert die Integration und gemeinsame Verwaltung mit anderen Systemen und Cloud-Angeboten erheblich. Hinzu kommt der optionale Bezug der Rechenleistung ausschließlich aus deutschen Rechenzentren. Zudem ist das Delivery-Modell in fünf verschiedenen Varianten – Public, Virtual Private Hosted, Dedicated, Dedicated on-premise und Private Cloud auf Basis von Primeflex Integrated Systems – einzigartig. ­Gerade unser Private-Cloud-Angebot ist für unsere Partner extrem interessant. Durch die einfache Skalierbarkeit und die Leistungsfähigkeit sind unsere Primeflex-Systeme die ideale Basis für eine Private-Cloud-Infrastruktur. Mit dem Fujitsu Enterprise Service Catalog Manager (ESCM) können Partner die Cloud professionell managen und um wichtige ­Bestandteile erweitern. Dazu zählen Marktplätze, auf denen sie ihre Cloud Services kundenspezifisch anbieten können, eine kundenindividuelle Preisgestaltung sowie ein Multi-Cloud-Management durch die Integration von zum Beispiel Azure und Amazon Web Services.

ITB: Wie bereitet Fujitsu die Partner auf das Cloud-Geschäft vor und welche Distributoren sind mit von der Partie?

Louis Dreher ist Senior Director Channel Managed Accounts Deutschland bei Fujitsu und verantwortet damit den Channel und das Geschäft mit Kunden im Mittelstand.
Louis Dreher ist Senior Director Channel Managed Accounts Deutschland bei Fujitsu und verantwortet damit den Channel und das Geschäft mit Kunden im Mittelstand. (Bild: Fujitsu / Christoph Vohler, München)

Dreher: Damit unsere Channel-Partner fit zum Thema Cloud sind, haben wir die „Select Expert Hybrid Cloud“-Zertifizierung in unser umfangreiches Trainingsprogramm aufgenommen und unterstützen damit unsere Partner beim Erarbeiten von neuen Kompetenzen rund um Cloud und Hybrid IT. Mit Distributoren wie der Also laufen derzeit erste Gespräche über den Vertrieb von K5.

ITB: Und die anderen Fujitsu-Distributoren Bytec, Ingram Micro und Api?

Dreher: Wir sind natürlich mit allen Distributoren fortlaufend im engen Gespräch. ­Angesichts der stetig wachsenden Bedeutung von Cloud beziehungsweise hybriden IT-Infrastrukturen werden diese Themen eine wichtigere Säule unseres Channel-Portfolios sein. Doch Distributoren werden auch in Zukunft nicht nur Cloud-Modelle vertreiben. Im Gegenteil, das klassische Hardware- und Lösungs-Geschäft wird ein wichtiger Teil bleiben, da jedes Unternehmen weiterhin einen Teil seiner Daten im Haus auf leistungsfähige Hardware speichern wird. Auf dem Fujitsu Forum in München werden wir daher auch neue Server und integrierte Systeme präsentieren. Zudem werden wir unseren Partnern einen Ausblick auf ­unser kommendes Storage on Demand-Angebot geben, das Ihnen ein zusätzliches Vertriebsmodell mit der Möglichkeit von Mehrwertdienstleistungen eröffnet.

ITB: Ein erheblicher Teil des Fujitsu-Geschäfts für Ihre Partner sind immer noch Client-Rechner. Wie geht es hier weiter?

Dreher: Wir haben ein umfangreiches Client-Portfolio, das wir im Rahmen unserer Roadmap stetig aktualisieren. In München stellen wir die nächste Geräte-Generation vor. Zudem präsentieren wir dort zukunftsweisende Workplace-Lösungen inklusive Systemen, die moderne Shared-Desk-Szenarien unterstützen, und geben einen Blick in die weitere Zukunft, etwa den kabellosen Arbeitsplatz.

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