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Studie

Die fünf wichtigsten Ziele bei der Digitalisierung deutscher Unternehmen

| Redakteur: Katharina Juschkat

71 Prozent der befragten Manager wollen in den nächsten zwei bis drei Jahren mit digitalen Geschäftsstrategien neue Einnahmequellen erschließen.
71 Prozent der befragten Manager wollen in den nächsten zwei bis drei Jahren mit digitalen Geschäftsstrategien neue Einnahmequellen erschließen. (Bild: DXC Technology)

Die eigene Firma vor digitalen Risiken zu schützen ist für die meisten Manager das wichtigste Ziel bei ihrer digitalen Agenda, ergab eine Umfrage des IT-Dienstleisters DXC Technology. Doch die Umsetzung ist nicht immer einfach.

Die Digitalisierung steht für die nächsten Jahre für viele Unternehmen im Mittelpunkt. Dazu hat der End-to-End IT-Dienstleister DXC Technology zusammen mit einem Marktforschungsinstitut die Studie „Digitale Agenda 2020“ durchgeführt und 300 Führungskräfte mit Entscheidungsbefugnis zur digitalen Transformation und ihrer wichtigsten Ziele befragt.

„57 Prozent der deutschen Manager sind mit vielen guten Ideen für digitale Projekte zufrieden, die ihre Mitarbeiter beisteuern“, sagt Martin Eldracher, Head of Consulting bei DXC Technology. „Gleichzeitig berichten die Unternehmen aber von Schwächen, digitale Visionen in konkretes Handeln umzusetzen. Dieser Stolperstein ist insbesondere bei der Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle kritisch.“ Nur 9 Prozent attestierten dem eigenen Haus einen exzellenten Reifegrad, gemeinsam mit kreativen Menschen innerhalb und außerhalb ihres Unternehmens die besten Ideen für neue Produkte zu entwickeln.

Security hat oberste Priorität

Die fünf wichtigsten Ziele auf der digitalen Agenda. Befragt wurden 300 Führungskräfte mit Entscheidungsbefugnis in Deutschland.
Die fünf wichtigsten Ziele auf der digitalen Agenda. Befragt wurden 300 Führungskräfte mit Entscheidungsbefugnis in Deutschland. (Bild: DXC Technology)

Bei der Frage, was die fünf wichtigsten Ziele der digitalen Agenda sind, nennen fast die Hälfte aller Befragten als wichtigstes Ziel die Sicherheit, um das Unternehmen vor digitalen Risiken zu schützen. Knapp dahinter folgt mit 47 Prozent die Digitale Prozessautomatisierung und Optimierung und mit 46 Prozent die Sammlung und Auswertung von Daten. Auf Platz vier der digitalen Ziele steht die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle und passend dazu auf dem fünften Platz mit 41 Prozent Zustimmung der Aufbau neuer digitaler Plattformen, um neue Geschäftsmodelle zu unterstützen.

Zu den größten Herausforderungen der digitalen Transformationen zählt für knapp 60 Prozent der Manager die Zusammenarbeit von Mitarbeitern über klassische Abteilungsgrenzen hinweg. Um Hürden aus dem Weg zu räumen, die aufgrund von klassischen Unternehmensstrukturen bestehen, bieten sich laut dem IT-Spezialisten spezialisierte Task Forces an, die sich auf schnelles Prototyping konzentrieren, sogenannte Rapid Prototyping Processes. Für den Einsatz solcher Pilotprojektstrategien sieht die große Mehrheit der Unternehmen in Deutschland erheblichen Nachholbedarf (70 %). Nur 5 Prozent der befragten Manager geben an, dass sie bereits einen exzellenten Reifegrad erreicht haben, um neue Produkte in kleinen und schnellen Schritten – mit sogenannten „minimum viable products“ – zu erproben und zu testen. In die Zukunft blicken die meisten Manager jedoch positiv: 71 Prozent wollen in den nächsten zwei bis drei Jahren mit digitalen Geschäftsstrategien neue Einnahmequellen erschließen.

Branchenschwerpunkte der Studie waren Industrie, Transport & Verkehr, Telekom + IT, Bauwesen, Groß- und Einzelhandel, Gesundheits- und Sozialwesen sowie Finanzdienstleister.

Dieser Beitrag erschien zuerst in unserem Partnerportal Elektrotechnik.

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