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IT-Trends 2018 Die DSGVO rückt näher

Autor: Dr. Andreas Bergler

Die DSGVO könnte positive Wirkung haben – zumindest hinsichtlich des Diebstahls personenbezogener und unternehmenskritischer Daten. Thorsten Urbanski vom Security-Anbieter Eset zeigt sich hier optimistisch.

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Thorsten Urbanski, Head of Communication DACH, Eset
Thorsten Urbanski, Head of Communication DACH, Eset
(Bild: Eset)

ITB: Welcher Trend wird aus Ihrer Sicht das IT-Jahr 2018 entscheidend prägen?

Urbanski: Die Herausforderungen durch Cyber-Angriffe werden in diesem Jahr nicht geringer. Gerade vor dem Hintergrund der im Mai 2018 in Kraft tretenden EU Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sollte das Thema Datenverschlüsselung in den Fokus der IT-Verantwortlichen rücken. Die Integration höherer Security-Niveaus zum Schutz personenbezogener Daten ist hier zwingend erforderlich. Trotz der zu befürchtenden drakonischen Strafen, sehen wir bei der technischen Umsetzung immer noch großen Nachholbedarf. Unternehmen, die sich hier optimal aufstellen wollen, sollten zudem Zwei-Faktor-Authentifizierungsverfahren in relevanten Bereichen einsetzen. Hierdurch können höhere Schutzniveaus erreicht werden, als es herkömmliche Verfahren ermöglichen.

ITB: Welcher Trend wird aus Ihrer Sicht im IT-Jahr 2018 scheitern?

Urbanski: Der Diebstahl und Handel mit personenbezogenen und unternehmensrelevanten Daten hat sich in den vergangenen Jahren zu einem äußerst lukrativen E-Crime-Geschäftszweig entwickelt. Dieser Sumpf könnte 2018 im Zuge der DSGVO in Teilen trockengelegt werden, da verschlüsselte Daten für die Täter wertlos sind. Die Auswirkungen von Data Breaches könnten auf Unternehmens- und Anwenderseite so deutlich moderater ausfallen.

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Dr. Andreas Bergler

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CvD IT-BUSINESS, Vogel IT-Medien