IT als Enabler für hybrides Arbeiten Die digitale Arbeitswelt organisieren und Geschäftserfolg generieren
Unternehmen in Europa tätigen ihre Technologieinvestitionen in diesem Jahr vor allem in die Transformation ihrer Arbeitswelt. Hybride Umfelder ermöglichen einen Austausch unabhängig vom Arbeitsort und schaffen Flexibilität – für Unternehmen und ihre Mitarbeitenden.
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Für 65 Prozent der vom Marktforschungs- und Analystenhaus IDC befragten Unternehmen sind Investitionen in Teamcollaboration-Lösungen und sichere Remote-Verbindungen absolut prioritär. Dabei entscheiden sich Firmen meist für hybride Arbeitsumfelder, bestehend aus Büro- und Remote-Arbeitsplätzen.
Technologische und unternehmenskulturelle Transformation
Aus technologischer Sicht sind für den Erfolg hybrider Arbeitsmodelle umfassende Security-Strategien entscheidend. Sie gewährleisten einen zeit- und ortsunabhängig sicheren Zugriff auf die erforderlichen Ressourcen. Wichtig sind zudem moderne Netzwerk-Infrastrukturen, die eine stabile Konnektivität sicherstellen, sowie passende Anwendungen aus der Cloud, die flexibles und kollaboratives Arbeiten ermöglichen. Dazu gehören zum Beispiel Unified-Communications-Plattformen.
Jenseits dieser technischen Voraussetzungen hängt der Erfolg hybrider Arbeitsmodelle auch davon ab, ob Firmen eine darauf ausgerichtete Unternehmens- und Führungskultur etabliert haben und leben. In dieser muss das flexible Arbeiten als Leitlinie fest verankert sein. Dafür sind eine übergreifende Strategie und das Mitwirken verschiedener Unternehmensbereiche erforderlich. Denn: Die Transformation der Arbeitswelt liegt nicht allein in der Verantwortung der IT-Abteilung. Auch die Geschäftsführung und weitere zentrale Bereiche wie Finance und Human Resources müssen den Arbeitsplatz der Zukunft als gemeinsame Vision gestalten und umsetzen, um auch weiterhin am Markt erfolgreich zu sein. Zentrales Element ist dabei nicht die Frage „wo“, sondern „wie“ Menschen zusammenarbeiten. Welche Instrumente und Schulungen brauchen Mitarbeitende, um persönliche und geschäftliche Ziele zu erreichen?
Weg vom Silo-Denken, hin zur agilen Teamarbeit
Um sich vom tradierten Silo-Denken zu lösen, müssen Firmen den Weg hin zur agilen Teamarbeit konsequent und langfristig beschreiten. Denn es gilt das Prinzip: „Die richtigen Menschen im richtigen Team zur richtigen Zeit“. Vier wichtige Punkte sind dabei zu beachten:
- 1. Bei der Zusammensetzung der Teams kommt es auf die Fähigkeiten an, nicht auf Titel oder Dienstalter.
- 2. Vertrauen ist die Basis. Die Teams sind vertrauenswürdig und haben eine durchgängige Verantwortlichkeit. Ihre Leistung wird anhand vereinbarter Kennzahlen (KPI) gemessen.
- 3. Teams nutzen digitale Kollaborationsplattformen, die eine ortsunabhängige Zusammenarbeit ermöglichen.
- 4. Teams sind interdisziplinär aufgestellt und setzen sich aus Experten unterschiedlicher Abteilungen zusammen. Silos werden dadurch aufgebrochen.
Unternehmen, die glauben, die Arbeitsplatz-Transformation würde sie nicht betreffen, werden mit diesem konservativen Ansatz scheitern. Denn sie stellen sich damit gegen die Wünsche und Erwartungen ihrer Mitarbeitenden und Kunden; nachlassende Motivation und Arbeitsqualität ihrer Teams sowie in der Folge unzufriedene Kunden sind das Ergebnis.
Bei der Weiterentwicklung der Arbeitswelt ist es wichtig, nicht nur eine technologische Transformation, sondern auch einen unternehmenskulturellen Wandel zu vollziehen. Es geht darum, einen digitalen Arbeitsraum zu schaffen, der flexibel, elastisch und anpassbar ist – offen gegenüber Dritten wie Partnern oder Kunden. Sie alle werden Teil eines Ökosystems in einer Digitalstrategie. So verschaffen sich Unternehmen einen signifikanten Wettbewerbsvorteil – am Markt, aber auch im Werben und Binden von Talenten.
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