Aktueller Channel Fokus:

Distribution

HSP Summit 2017

Die Cloud ermöglicht Partnern völlig neue Geschäftsmodelle

| Autor: Michael Hase

Stefan Herrlich, Geschäftsführer bei Lancom Systems, rechnet mit einem zunehmenden Transfer von Netzwerklösungen in die Cloud.
Stefan Herrlich, Geschäftsführer bei Lancom Systems, rechnet mit einem zunehmenden Transfer von Netzwerklösungen in die Cloud. (Bild: Martin Rottenkolber)

As-a-Service-Konzepte bieten Systemhäusern die Chance, ihr Geschäft stärker mit der IT ihrer Kunden zu verzahnen, meint Stefan Herrlich, Geschäftsführer bei Lancom Systems. Der Netzwerkanbieter tritt als Premium-Partner beim Hosting & Service Provider Summit auf.

ITB: Sehen Sie Public-Cloud-Angebote als Bedrohung oder eher als Chance für Systemhäuser und MSPs an?

Herrlich: Cloud-Dienste sind hochspannend. Sie bergen ein enormes Potential. Systemhäuser und MSPs können ihren Kunden maßgeschneiderte Angebote bieten. Für uns als Netzwerker besonders spannend ist das Konzept der Management Cloud. Die Idee dahinter ist so einfach wie genial: Betrieb und Installation von Geräten – in unserem Fall von Netzwerkkomponenten – werden durch die Nutzung von Cloud-Diensten vereinfacht. Mehr noch: Mit unserer Lösung bieten wir unseren Partnern die einmalige Chance, sich noch stärker mit der IT ihrer Endkunden zu verzahnen und die Weiterentwicklung vom Hardware-Lieferanten zum Lösungsanbieter zu schaffen, der selbst komplexe Kundenanforderungen abbildet und die entsprechenden Netze realisiert. Sie können sogar völlig neue Geschäftsmodelle aufbauen.

ITB: Werden Unternehmen ihren IT-Bedarf in fünf Jahren weitgehend – oder womöglich sogar komplett – aus der Public Cloud decken?

Herrlich: Der Anteil der über Cloud-Dienste bereitgestellten Anwendungen und Lösungen wird sich stetig erhöhen. Software-defined Networking (SDN), wie wir es mit unserer Lancom Management Cloud anbieten, lässt sich quasi unbegrenzt weiter entwickeln. Kern wird ein immer intelligenteres, automatisches Management von Netzwerk-Infrastrukturen sein. Darüber hinaus gehe ich davon aus, dass künftig nicht nur das Management, sondern auch das Netzwerk selbst in private und öffentliche Clouds wandert. So werden Lancom-Router auch als virtuelle Produkte in Cloud-Infrastrukturen nutzbar sein. Der gesamten IT-Bedarf wird aber sicher auch in fünf Jahren nicht aus der Cloud gedeckt werden können, weil entweder physikalische Gründe – etwa bei WLAN-Funkmodulen – oder Sicherheitsbedenken dagegen sprechen, wenn eine Lösung nicht europäischem oder deutschem Datenschutz entspricht.

Kommentare werden geladen....

Sie wollen diesen Beitrag kommentieren? Schreiben Sie uns hier

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 44576204 / Hersteller)