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IT-Trends 2017 Die Cloud als Treiber der Digitalisierung

Autor: Heidemarie Schuster

Clemens Siebler von NetApp sieht Cloud-Provider als Vorbild für den modernen IT-Betrieb. Traditionelle IT-Teams würden scheitern, wenn sie ihre Arbeitsweise nicht radikal ändern.

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Clemens Siebler, Manager Cloud & 3rd Platform Architects bei NetApp
Clemens Siebler, Manager Cloud & 3rd Platform Architects bei NetApp
(Bild: NetApp)

Welcher Trend wird aus Ihrer Sicht das IT-Jahr 2017 entscheidend prägen?

Siebler: Top-Trend bleibt auch im nächsten Jahr die Cloud: Denn die Digitalisierung wird stark durch die Cloud vorangetrieben. Ein weiterer Schwerpunkt des kommenden Jahres sind Container, die nicht nur standardisierte Deployments erlauben, sondern auch ebenso die zugrunde liegenden Plattformen, sei es public oder private Cloud abstrahieren. Sichtbar wird dies nicht zuletzt durch rapide wachsende Adaptionsraten von Docker, Kubernetes & Co. Die strikte Trennung von Applikation und Daten im Container-Umfeld ermöglicht des weiteren eine holistische Datenanalyse mit Hilfe von komplementären Technologien.

Welcher Trend wird aus Ihrer Sicht im IT-Jahr 2017 scheitern?

Siebler: Zum Flop-Trend des nächsten Jahres werden diejenigen, die sich nicht anpassen wollen. Bestehende Arbeitsweisen ändern sich radikal und traditionelle Methoden werden immer weniger angewandt. Cloud-Provider leben heute schon den modernen IT-Betrieb vor; diese Denke müssen auch traditionelle IT-Teams adaptieren und bestehende Arbeitsweisen radikal ändern. Ansonsten drohen sie den Anschluss zu verlieren. Auch die Systeme müssen sich ändern, hin zum Beispiel zu „Zero-Touch Block Storage“ à la Solidfire oder „Zero-Touch Object Storage“ à la StorageGRID Webscale.

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