Eine Auswertung zahlreicher Testberichte und Kundenmeinungen Die besten Systemkamera-Hersteller und aktuelle Top-Modelle

Redakteur: Katrin Hofmann

Das Verbraucherportal Testsieger.de hat den Systemkamera-Markt analysiert und neben den besten Herstellern 2012 deren aktuellen Spitzenmodelle ermittelt. Wer im Ranking der Top Fünf auf welcher Position steht, erfahren Sie hier.

Firmen zum Thema

Welche Geräte haben die Nase vorn? Die fünf Erstplatzierten erreichten allesamt die Note ‚gut‘.
Welche Geräte haben die Nase vorn? Die fünf Erstplatzierten erreichten allesamt die Note ‚gut‘.
(© Flexmedia - Fotolia.com)

Systemkameras gewinnen immer mehr an Bedeutung – schließlich vereinen sie die Vorteile von digitalen Spiegelreflex- und Kompaktkameras. Die Geräte lassen sich mit verschiedenen Objektiven ausstatten, sind aufgrund des fehlenden Spiegels aber deutlich leichter und kompakter. Zudem haben die sogenannten DSLM-Kameras (Digital Single Lens Mirrorless) in den meisten Fällen ein Ass im Ärmel – den elektronischen Sucher.

Aber einen Haken gibt es laut den Machern der Studie „Premium-Hersteller 2012“: den Preis. Systemkameras seien in der Regel relativ teuer, der Kauf müsse deshalb wohl überlegt sein.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 12 Bildern

Das Internetportal Testsieger.de hat in seiner Studie „Premium-Hersteller 2012“ nach Tablets und Smartphones (IT-BUSINESS berichtete- Siehe unten) auch den Kamera-Markt analysiert und die besten Hersteller herausgefiltert. Dafür wurden im Rahmen der Auswertung insgesamt fast 40.000 Testberichte von rund 200 Testberichtsquellen untersucht und darüber hinaus Kundenmeinungen ausgewertet. Daraus – welche Geräte besonders häufig und überdurchschnittlich gut getestet wurden – entstand folgende Rangliste der führenden Systemkamera-Anbieter (Siehe auch Bildergalerie) und ihrer aktuellen Spitzenmodelle.

Das Ranking auf den nächsten Seiten und die Aussagen über die Hersteller und deren Produkte stammen vom Verbraucherportal Testsieger.de.

Mehr über die bestplatzierten Systemkamera-Anbieter erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

Platz 5

Testsieger.de: „Der Technik-Riese Samsung deckt fast jeden Bereich der Unterhaltungselektronik ab – auch die Systemkameras machen keine Ausnahme. Die Modellreihe wird unter der Bezeichnung NX geführt. Dabei lassen die Südkoreaner immer wieder Ihr Know-how von Smartphones und Tablets einfließen. In den ausgewerteten Tests der Studie von Testsieger.de erreicht Samsung im Schnitt 70,9 von 100 möglichen Punkten – das entspricht der Schulnote 2,45 (‚gut‘).

Eines der besten Modelle ist die Samsung Galaxy NX, ein Hybrid aus Systemkamera und Smartphone. Im Inneren arbeitet das bekannte Android-Betriebssystem von Google, was vor allem der Handhabung zugutekommt. Über den geräumigen 4,8-Zoll-Touchscreen geht die Bedienung besonders einfach von der Hand. Fotografen müssen keine Abstriche in Sachen Bildqualität in Kauf nehmen – diese liegt auf einem Niveau mit der hervorragenden Samsung NX300. Die Samsung Galaxy NX kostet derzeit stolze 1.500 Euro.“

Wer landete auf den Rängen vier bis eins? Die Antwort erhalten Sie auf den nächsten Seiten.

Platz 4

Testsieger.de: „Bereits im Jahr 2008 wagte Panasonic den Schritt auf den Systemkamera-Markt. Dadurch lässt sich das japanische Unternehmen mit gutem Gewissen als Vorreiter bezeichnen. Die Lumix-DMC-G1 begründet die bekannte Lumix-G-Reihe – unter dieser Bezeichnung bündelt Panasonic bis heute alle erscheinenden Systemkameras. Mittlerweile sind drei konkurrierende Unternehmen vorbeigezogen, wie die Premium-Hersteller-Studie von Testsieger.de zeigt. Mit einer Gesamtnote von 2,30 („gut“) und 73,6 von 100 Punkten reiht sich Panasonic auf dem vierten Platz ein.

Die Lumix-G-Serie basiert auf dem – in Kooperation mit Olympus – entwickelten Micro-Four-Thirds-Standard für Objektivanschlüsse, wodurch sich die Kompatibilität der Objektive deutlich erhöht. Das aktuelle Top-Modell hört auf den Namen Panasonic Lumix DMC-GX7 und hat einige Neuerungen im Gepäck – etwa den klappbaren Sucher. Der neu entwickelte Digital-Live-MOS-Sensor mit 16 Megapixeln Auflösung ist ein Garant für ausgezeichnete Bilder. Dabei haben es die Japaner geschafft, sehr gute Technik in einem extrem kompakten Gehäuse zu bündeln. Die Lumix DMC-GX7 schlägt derzeit mit rund 1.000 Euro zu Buche.“

Platz drei, wer erreichte diesen? Die Antwort gibt es auf der nächsten Seite.

Platz 3

Testsieger.de: „Nikon ist vor allem für seine hervorragenden Spiegelreflexkameras bekannt, doch auch im Systemkamera-Sektor kennt sich das japanische Unternehmen bestens aus. Mit der Nikon-1-Reihe gilt die Marke – zusammen mit Panasonic –– als Pionier im DSLM-Bereich. Dabei geht Nikon einen anderen Weg als die meisten Konkurrenten: Während sich Sony mit der NEX-Reihe vor allem an Spiegelreflexkameras orientiert, versuchen die Japaner von Nikon die Technik in möglichst kompakte und leicht bedienbare Gehäuse zu integrieren. Mit einer errechneten Gesamtnote von 2,30 (‚gut‘) und 74,2 Punkten reicht das für den dritten Platz in der Premium-Hersteller-Studie von Testsieger.de.

Der jüngste Spross im Systemkamera-Lager hört auf den Namen Nikon 1 AW1. Die Besonderheit: Sie ist die erste wasserdichte DSLM – bis zu 15 Metern Tiefe hält sie dem kühlen Nass stand. Zudem überlebt sie Stürze aus bis zu zwei Metern Höhe und eignet sich für schwieriges Gelände. Von der AW1 abgesehen gliedert sich die Nikon-1-Serie in zwei Segmente – die V- (mit elektronischem Sucher) und J-Reihe (ohne elektronischen Sucher). Die Nikon 1 J3 etwa wurde speziell für Hobby-Fotografen konzipiert. Die Bildqualität könnte den Tests zufolge noch höher sein, dafür verfügt die Kamera jedoch über einen schnellen Autofokus und ist wie gemacht für Schnappschüsse. Im Netz kostet die Nikon 1 J3 rund 450 Euro (ohne Objektiv).“

Zweitplatzierter wurde...? Mehr dazu auf Seite fünf.

Platz 2

Testsieger.de: „Sie haben ganz schön lange auf sich warten lassen: Erst Ende 2012 wagt sich Canon auf den Systemkamera-Markt – mit durchschlagendem Erfolg. Die Canon EOS M erzielt überwiegend gute Noten – folgerichtig muss sich das japanische Unternehmen nur einem Hersteller geschlagen geben. Die Premium-Hersteller-Studie von Testsieger.de ermittelt eine Gesamtnote von 2,25 (‚gut‘) – das entspricht 75,2 von 100 möglichen Punkten.

Die EOS M ist bislang die einzige Systemkamera aus dem Hause Canon. Die Gerüchteküche brodelt allerdings – gleich zwei Nachfolger sollen in den Startlöchern stehen. Bis dahin müssen sich Kamera-Liebhaber noch mit dem Erstling zufriedengeben. Das ist alles andere als ein Nachteil, schließlich ist die EOS M eines der besten Geräte auf dem Markt. Sie überzeugt in den Kerndisziplinen Bildqualität und Ausstattung. Auf einen Sucher hat Canon verzichtet, hier leistet das gute Display Abhilfe. Mit 500 Gramm gehört die EOS M zu den schwersten Systemkameras, dafür hält ein schönes und hochwertiges Aluminium-Gehäuse das Innenleben zusammen. Derzeit ist die Canon EOS M für 400 Euro erhältlich (ohne Objektiv).“

Und der Platzhirsch unter den Systemkamera-Herstellern ist...

Platz 1

Testsieger.de: „Drei Buchstaben lassen das Herz jedes Systemkamera-Liebhabers höher schlagen – NEX. Die Serie des japanischen Elektronikgiganten Sony gilt als das Nonplusultra im DSLM-Bereich. Das zeigt auch die Premium-Hersteller-Studie von Testsieger.de: Mit einer Gesamtnote von 2,1 (‚gut‘) und 78 Punkten setzt sich das Unternehmen an die Spitze der Systemkamera-Hersteller.

Ein großer Pluspunkt: Sony spricht so gut wie alle Käuferschichten an. Das Einsteiger-Modell NEX-3N wandert schon für etwa 440 Euro über die Ladentheke. Neben dem günstigen Preis stimmt auch die Qualität: Der große Bildsensor ist ein Garant für hochwertige Aufnahmen. Die NEX-7 ist das Flaggschiff unter Sonys Systemkameras. Kein anderes Gerät liefert eine bessere Bild- und Videoqualität. Vor allem bei niedrigen ISO-Werten ist die Detail- und Farbwiedergabe den Testberichten zufolge unübertroffen. Zudem hat die Kamera einen elektronischen Sucher im Gepäck, der gerade bei widrigen Lichtbedingungen hervorragende Arbeit leistet. Aktuell kostet die Sony NEX-7 im Netz rund 800 Euro.“

(ID:42341947)