Suchen

Good-Morning-Editorial vom 03.08.2017 Die App als Singularitäts-Indikator

Autor: Dr. Andreas Bergler

Diskutieren Sie mit! Hier finden Sie noch einmal unser Good-Morning-Editorial zum Nachlesen.

Firma zum Thema

Durch Narrheit unterscheidet sich die menschliche von der künstlichen Intelligenz.
Durch Narrheit unterscheidet sich die menschliche von der künstlichen Intelligenz.
(Bild: pholidito - stock.adobe.com)

in der Studie „The Future of Apps“ versucht F5 Networks, den Alltag in der Zukunft zu zeigen: So könne man sich etwa nach dem Aufwachen seine Träume nochmal ansehen, diese in soziale Netzwerke hochladen und sich bei allerlei alltäglichen Entscheidungen von biometrischen Systemen helfen lassen. Die beratende Funktion wird nach Ansicht von Experten die „wichtigste Rolle“ der KI innerhalb der App werden.

Davon mal abgesehen, dass ich nicht vorhabe, neben dem, was ich so den Tag über an Texten verfasse, die Welt auch noch mit nächtlichem Seelen-Unrat zu beglücken, will ich mir auch nicht sagen lassen, wie ich bei Alltagsproblemen am besten entscheiden soll. Klar können subjektiv getroffene Entscheidungen falsch sein. Aber immer perfekt entscheiden und immer Recht haben: Ist das selbst überhaupt richtig? Wo bleibt das Recht auf Narrheit? Wir hätten den Punkt der Singularität erreicht, an dem die Künstliche Intelligenz der menschlichen überlegen ist, weil nur noch die Fehlbarkeit unsere Spezies von der KI abhebt. Wie sollen wir diesen Wendepunkt in unserer Geschichte überleben?

(ID:44817475)

Über den Autor

Dr. Andreas Bergler

Dr. Andreas Bergler

CvD IT-BUSINESS, Vogel IT-Medien