Smartphone- erstmals höher als TV-Umsatz Die 10 umsatzstärksten ITK- und CE-Produkte 2012

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Katrin Hofmann / Katrin Hofmann

Um 3,9 Prozent legte der deutsche Markt für Consumer Electronics (CE) im vergangenen Jahr zu. Die GfU, der BVT und die GfK haben untersucht, welche ITK- und CE-Produkte den B2C-Anbietern die höchsten Umsätze und Absätze bescherten.

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Mobilität und Vernetzung sind nur zwei der Treiber, die den deutschen CE-Markt auch 2012 beflügelten.
Mobilität und Vernetzung sind nur zwei der Treiber, die den deutschen CE-Markt auch 2012 beflügelten.
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Zwar lagen die CE-Umsätze im vergangenen Jahr unter den Erwartungen, die die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (GfU) im Vorfeld gehegt hatte. Diese war ursprünglich von einem Zuwachs in Höhe von rund sechs Prozent ausgegangen. Dennoch konnte der deutsche Markt der Consumer Electronics inklusive Telekommunikations- und IT-Equipment im vergangenen Jahr nach Umsatz um 3,9 Prozent wachsen, wie der CEMIX (Consumer Electronic Market Index) von GfU, dem Bundesverband Technik des Einzelhandels und der Gesellschaft für Konsumforschung zeigt. Auch dies ist laut Hans-Joachim Kamp, Vorsitzender des Aufsichtsrats der GfU, ein „sehr gutes Ergebnis“, dass erreicht werden konnte, trotz dass das vierte Quartal nicht so gut verlief wie gehofft.

Heterogene Entwicklung

Die drei im CEMIX beobachteten Produktbereiche zeigten sich dabei heterogen. Die Unterhaltungselektronik verzeichnet ein Minus von 1,6 Prozent, die privat genutzten Telekommunikations-Produkte erreichen ein Umsatzplus von 20,1 Prozent und die privat genutzten IT-Produkte erzielten 0,9 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr.

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Größtes Absatz- und Umsatzplus

Das stärkste Absatzwachstum im Jahresvergleich erlebten Tablets (+ 131,9 Prozent), gefolgt von MP3-Docking-Stations (+ 40,9 Prozent) und Smartphones (+ 26,3 Prozent). Den stärksten Umsatzzuwachs konnten die Anbieter ebenfalls bei Tablets (+ 97,4 Prozent) verzeichnen, gefolgt von sonstigen Personal-Audio-Geräten (wie Kofferradios, Uhrenradios, CD-Portables, E-Books: + 47,6 Prozent) und MP3-Dockingstations (+ 38,6 Prozent).

Trends

Zu den wesentlichen Entwicklungen gehörten im vergangenen Jahr unter anderem die Fortschreitung der Heimvernetzung mit dem Smart-TV als Basis und der anhaltende Wunsch nach immer mehr Mobilität. So erzielten beispielsweise Smartphones erstmals einen höheren Umsatz als TV-Geräte. Allerdings konnte auch bei den Fernsehern der Preisverfall im Vergleich zu 2011 etwas reduziert werden – auch wenn dieser trotzdem weiter anhält.

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