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Die Metamorphose der Applikations-(weiter-)Entwicklung

DevOps – Modewort oder Impulsgeber?

| Autor / Redakteur: Justin Vaughan-Brown* / Elke Witmer-Goßner

Kunden erwarten heute ein optimiertes Benutzererlebnis, unabhängig von Gerät, Plattform oder Standort. Sie wollen als Individuum behandelt werden, mit ihren persönlichen Vorlieben und ihre Kaufhistorie sollen bekannt sein: Dazu gehören frühere Kundeninteraktionen (zum Beispiel der Einkauf in einem Geschäft) sollen erkannt werden, auch wenn die Kommunikation über einen anderen Kanal stattfindet, beispielsweise über ein mobiles Gerät. Der vielleicht wichtigste Punkt für die Nutzer: Die Gewissheit, dass ihre Daten nicht mit Dritten geteilt werden oder dass Hacker darauf zugreifen können.

Hier kommt DevOps ins Spiel, da jede dieser Anforderungen durch eine Kombination aus Schnelligkeit und Qualität adressiert wird. Was „nur eine App“ zu sein scheint, besteht eigentlich aus mehreren Anwendungs-, Analytik- und Business-Logik-Ebenen, die der App erst eine entsprechende Bandbreite und Tiefe geben. Die Entwicklung einer Anwendung, die problemlos von verschiedenen Geräten und Plattformen genutzt werden kann, ist keine leichte Aufgabe: Teams sollen das Kundenerlebnis optimieren durch Minimierung des Zeitraums zwischen der Fehlererkennung und deren Behebung (Bugfixes) liegt. Zudem müssen von Kunden gewünschte Erweiterungen schnell umgesetzt werden. Die Unterschiede zwischen dem Kundenverhalten im Geschäft und dem Erlebnis über Webseiten und Apps sind ebenfalls enorm wichtig.

Feedback bringt Verbesserung

Eine Applikation auf den Markt zu bringen, ist die eine Sache – die andere ist, wie Kunden mit diesen Anwendungen interagieren. MeetUps, DevOps Days und andere Social-DevOps-Veranstaltungen beschäftigen sich primär mit dem Erstellen, der Konfiguration, der Versionierung und anderen Diskussionen rund um verwendete Werkzeuge. Die Teilnehmer der Vanson-Bourne-Umfrage nannten jedoch Application Performance Monitoring (APM) als wichtigstes DevOps Tool (38 Prozent), dicht gefolgt von Leistungstests (37 Prozent).

Denn Unternehmen möchten von den Anwendern eine Rückmeldung erhalten. Der Grund: Nur so können sie gewährleisten, dass die nächste Version das Kundenerlebnis verbessert – und durch ein Continous Delivery Modell auch kleinste Änderungen schnell umsetzen. Gibt es Ausfälle, Verzögerungen, eingefrorene Bildschirme und Probleme mit den persönlichen Daten, spricht dies auf Seiten des Anwenders gegen die wiederholte Nutzung einer Applikation.

DevOps kann entscheidend dafür sein, dass ein Unternehmen Vorteile aus einer optimierten Beziehung zwischen Kunden und Unternehmen zieht. Die Leistung von Unternehmen in der Application Economy wird maßgeblich davon bestimmt, wie sie mit der immer schnelleren Einführung von Technologien umgehen. Das Internet der Dinge (IoT) ist hier das beste Beispiel. Viele Unternehmen haben dies bereits erkannt. Eine CIO-Studie von Deloitte aus dem Jahr 2014 zeigt, dass 47 Prozent der Befragten digitale bzw. Multi-Channel-Initiativen getestet, implementiert und angewendet haben, nur ein Prozent weniger als diejenigen mit Analytik- bzw. Big Data-Programmen. Die Tatsache, dass digital als Thematik in der CIO-Studio von 2013 nicht erwähnt wird, gibt den Ergebnissen eine größere Bedeutung.

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