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Warenwirtschaft und Online-Plattform sollen neu aufgesetzt werden

Devil-Chef: „Alle Prozesse auf den Prüfstand“

30.03.2010 | Redakteur: Regina Böckle

Axel Grotjahn ist Geschäftsführer der BOD GmbH, Vorstandsvorsitzender der Devil AG und Chef von First Flash
Axel Grotjahn ist Geschäftsführer der BOD GmbH, Vorstandsvorsitzender der Devil AG und Chef von First Flash

ITB: Das bedeutet, dass auch COS-Trade abgelöst wird?

Steffen Helbing ist Aufsichtsratsvorsitzender der Devil AG und COS AG.
Steffen Helbing ist Aufsichtsratsvorsitzender der Devil AG und COS AG.

Helbing: Wir werden Mitte des Jahres für COS- und Devil-Kunden die elektronischen Bezugs- und Handelsmöglichkeiten massiv erweitern. Dazu werden wir auf ein modernes neues System aufsetzen, das eine gezielte, persönliche Ansprache einzelner Kundengruppen ermöglicht – beispielsweise speziell für Technik-Experten oder eher für volumen-orientierte Kunden. Auch die Einbindung der Warenwirtschaftssysteme wird sehr viel einfacher sein und nicht über aufwändige EDI- oder XML-Schnittstellen erfolgen. Insofern wird die E-Commerce-Lösung von COS und Devil zwar auf derselben technischen Plattform basieren, sich aber angesichts der unterschiedlichen Kundenklientel im Erscheinungsbild stark unterscheiden. So wird zum Beispiel der COS-Shop mehr in die Produkt-Tiefe gehen.

ITB: Was ändert sich bei Devil?

Grotjahn: Wir werden alle Bereiche weiter optimieren, sowohl die technische Ausstattung als auch die Kompetenzen unserer Mitarbeiter und die Geschwindigkeit, mit der wir Aufträge abwickeln. Schon heute ist die Cut-off-Zeit bei Online-Bestellungen 19.30 Uhr, bei gesicherter Lieferung am nächsten Tag vor 12.00 Uhr.

ITB: Devil hat über die Hälfte des aktuellen Geschäftsjahres bereits hinter sich. Was sagen die Zahlen?

Grotjahn: Wir haben verglichen mit dem Vorjahreszeitraum eine Umsatzsteigerung von mehr als zehn Prozent auf etwa 150 Millionen Euro erreicht. Damit haben wir sowohl die Umsatz- als auch die Gewinn-Ziele deutlich übertroffen. Gleichzeitig konnten wir unsere Handels-Marge erhöhen. Insbesondere der Komponenten-Bereich erwies sich im zweiten Halbjahr 2009 als extrem stark, gefördert auch durch den Windows-7-Launch. Außerordentlich gut liefen die Geschäfte mit VGA-Karten, CPUs und Speichern. Bei den VGA-Karten konnten wir unseren Umsatz im Vorjahresvergleich sogar verdreifachen.

ITB: Wie lief das Geschäft mit den Festplatten, auf die die Gema Gebühren erheben will?

Grotjahn: Wir haben dieses Geschäft nicht forciert. Denn so lange es keine Klarheit gibt bezüglich der Abgabenhöhe, bilden wir dafür die höchst möglichen Rücklagen. Insofern war es für uns nicht sinnvoll, hier die Umsätze zu steigern. Dagegen hat es sich ausgezahlt, dass wir im Komponenten- wie im Peripherie-Bereich Fokus-Sales-Teams eingerichtet haben. Die Umsätze gingen daraufhin kontinuierlich nach oben, besonders auch im TFT-Bereich.

ITB: Wie haben sich die Umsätze im ersten Quartal dieses Jahres entwickelt?

Grotjahn: Da das Weihnachtsgeschäft vergangenes Jahr erst relativ spät anzog, hat sich ein Teil der Umsätze ins neue Jahr verlagert. Es gab daher nicht den üblichen Rückgang im Januar und bislang hat sich das Geschäft weiter stabil entwickelt.

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