Mehr Geld, weniger Bürokratie Deutschland und Frankreich wollen Startups stärken

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Deutschland und Frankreich wollen Startups stärker unterstützen. Dazu soll ein Expertengremium eingerichtet werden, das Vorschläge zur Stärkung der Finanzierung erarbeiten soll. Außerdem wird ein Abbau der Bürokratie gefordert.

Deutschland und Frankreich wollen gemeinsam die Situation für Startups verbessern.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Deutschland und Frankreich wollen gemeinsam die Situation für Startups verbessern.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

„Wir wollen, dass Europa ein Umfeld schafft, in dem innovative Unternehmen zu globalen Champions heranwachsen können“, schreiben Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) und sein französischer Amtskollege Éric Lombard in einem gemeinsamen Gastbeitrag für das „Handelsblatt“ und die französische Finanzzeitung „Les Echos“.

Die beiden Politiker wollen dazu ein Expertengremium einrichten. Es soll vom ehemaligen Gouverneur der Banque de France, Christian Noyer, und dem ehemaligen deutschen Finanzminister Jörg Kukies geleitet werden. Das Gremium solle konkrete Vorschläge zur „Stärkung der Finanzierung von Startups und Wachstumsunternehmen in Europa“ erarbeiten.

Unternehmen sollen weniger Bürokratielasten tragen

In den vergangenen zwei Jahrzehnten sei die Wettbewerbsfähigkeit Europas hinter die der USA und Chinas zurückgefallen, schreiben Klingbeil und Lombard. „Europa muss international selbstbewusster auftreten und für seine Interessen eintreten. Mehr Zölle und Handelshemmnisse schaffen auf allen Seiten nur Verlierer“, warnen beide. Sie forderten die Europäische Kommission auf, die Meldepflichten für große Unternehmen schnell um 25 Prozent zu reduzieren, „für kleine und mittlere Unternehmen sogar noch mehr“. Zudem müsse die Spar- und Investitionsunion vorangebracht werden.

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