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Deutscher PC-Markt: Business-Kunden sind Lichtblick

| Autor: Heidemarie Schuster

Das Interesse an Notebooks geht im B2C-Markt zurück.
Das Interesse an Notebooks geht im B2C-Markt zurück. (Bild: Pixabay)

Für den deutschen PC-Markt gab es im ersten Quartal 2018 wieder keine positiven Zahlen – die Verkäufe bleiben rückläufig. So gingen laut den Marktforschern von Gartner 3,64 Prozent weniger PCs in Deutschland über die Ladentheken als im Vergleichsquartal.

Laut einer aktuellen Untersuchung des IT-Research und Beratungsunternehmens Gartner wurden im ersten Quartal 2018 in Deutschland 2,5 Millionen PCs ausgeliefert. Das entspricht einem Rückgang von 3,6 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2017 und einem Rückgang von 20,5 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2017.

„Es gab einen Überhang aus dem Vorquartal und die Händler wollten ihre Lager nicht übermäßig füllen. Denn im zweiten Quartal waren neue Modelle mit Intels Core-Prozessoren der achten Generation geplant“, erklärt Meike Escherich, Principal Research Analyst bei Gartner.

Die Nachfrage nach Desktop-PCs blieb im ersten Quartal gleich, während die Nachfrage nach Standard-Notebooks um 10,4 Prozent fiel – im B2C-Markt war dieser Rückgang noch stärker, hier wurden im Jahresvergleich um 21 Prozent weniger Standard-Notebooks ausgeliefert. Die Stückzahl ultramobiler Geräte stieg dagegen um 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr; diese Geräte machen nun 33 Prozent aller ausgelieferten Mobil-PCs aus und gewinnen vor allem bei Verbrauchern an Popularität, erklärt Gartner.

Business-PCs

Während der B2C-Markt um 17,5 Prozent schrumpfte, verzeichnete der B2B-Bereich im ersten Quartal 2018 einen Zuwachs von 6,4 Prozent. Dank der zunehmenden Nachfrage nach Business-PCs konnten HP (+13,7 %), Lenovo (+23,1 %), Dell (+11,8 %) und Fujitsu (+9,8 %) in diesem Segment erneut Marktanteile hinzugewinnen. Fujitsu verdrängt sogar Apple auf Platz 5. Unter dem schwächelnden Verbrauchermarkt hat vor allem Acer zu leiden, der hier 15,5 Prozent Marktanteil einbüßte.

„Der Zuwachs im B2B-Bereich liegt vor allem daran, dass viele Windows-10-Projekte aus dem Vorjahr umgesetzt wurden. Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung und Berichte von Sicherheitslecks haben dem Thema Security Priorität beschert. Das wiederum beschleunigt den Austausch von Hardware”, so Escherich.

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