Bündelung der Beschaffungsaktivitäten für Endgeräte, Netzausrüstung, Service-Plattformen und Infrastruktur Deutsche Telekom und France Telecom-Orange kaufen gemeinsam ein

Redakteur: Sarah Gandorfer

Den Startschuss für ein Einkaufs-Joint-Venture haben die Deutsche Telekom und France Telecom-Orange gegeben. Künftig will man gemeinsam die Preise der Hersteller drücken.

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Die Deutsche Telekom und France Telecom-Orange beabsichtigen im Rahmen eines 50/50-Joint-Ventures im vierten Quartal die Bündelung ihrer Beschaffungsaktivitäten im Bereich Endgeräte, Netzausrüstung, Service-Plattformen und Infrastruktur. Beide Konzerne wittern hier Einsparpotenzial: Die Deutsche Telekom schätzt dieses drei Jahre nach Kooperationsbeginn auf 400 Millionen Euro, die Franzosen auf rund 900 Millionen Euro.

Die Kunden sollen davon „nachhaltig profitieren“, heißt es von deutscher Seite. Die Frage, inwiefern das indirekte Geschäft – also der Fachhandel und Systemhäuser – betroffen ist, wurde noch nicht geklärt.

Das Joint Venture ist das Ergebnis gemeinsamer Sondierungsgespräche der Deutschen Telekom und France Telecom-Orange. Diese wurden seit der gemeinsamen Ankündigung im Februar diesen Jahres geführt. Ziel ist es, mögliche Kooperationsbereiche bei der gemeinsamen Nutzung von Funkzugangs-Netzen in Europa, WiFi-Roaming, der Harmonisierung von Ausrüstungen, Machine-to-Machine (M2M)-Services und neuen Wachstumsbereichen für die geschäftliche Weiterentwicklung zu identifizieren.

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