EMC: Open Source als neue Strategie Deutsche Partner räumen ab

Redakteur: Wilfried Platten

Bechtle, SVA und Tim standen bei der Award-Verleihung auf der EMC World 2015 in Las Vegas ganz oben – und waren gleichzeitig Zeugen einer veritablen Revolution.

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(Bild: EMC)

Es war ein rauschendes Fest für deutsche Distributoren und Systemhäuser, die bei der EMC World 2015 sehr präsent waren. Allein Bechtle entsandte 50 Teilnehmer nach Las Vegas. Sie durften bei der Preisverleihung gleich zwei Awards für ihren Arbeitgeber bejubeln: erstens als EMEA Partner of the Year und zweitens als EMEA VSPEX Partner of the Year. „Bechtle hat sehr viel in EMC investiert“, freute sich Diana Coso, Director Partner Sales von EMC. Bechtle ist neben Fritz & Macziol einer der beiden deutschen Platinum Partner von EMC.

Glückliche Partner

Einen Award als EMEA Solution Provider konnte die Wiesbadener SVA einheimsen. Kein Wunder, hat SVA doch seinen Umsatz mit EMC im vergangenen Jahr mehr als verdreifacht und den Gold-Partner-Status erreicht.

Auch die Tim AG konnte glänzen: Das Unternehmen wurde als EMEA Distributor of the Year ausgezeichnet. Gerd Henneveld, Vorstand von Tim, sieht dies als Ergebnis einer sehr guten Zusammenarbeit: „EMC ist der Hersteller, mit dem wir am stärksten gemeinsam wachsen.“ Philippe Fossé, Vice President Channels EMEA der EMC Corporation, bestätigt: „Tim hat als führender Distributor in Europa außerordentliche Geschäftserfolge und ein starkes Wachstum erzielt.“

Open Source olé

Inhaltlich stand die EMC World 2015 im Zeichen des Umbruchs: EMC hat Open Source als Vermarktungsmodell der Zukunft entdeckt. Das Software-Portfolio soll offengelegt, und zum Download freigegeben werden. Dies kündigt CEO Joe Tucci vor rund 14.000 Partnern und Kunden an. Diese und andere strategische Initiativen sollen in einer noch engeren Abstimmung mit den Tochterunternehmen VMware, RSA, Pivotal und VCE (EMC spricht von der „Federation“) vorangetrieben werden.

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