Social Medias wie Facebook und Xing werden eingebunden Details des Microsoft-Partnerprogramms nach einem Jahr bekannt

Autor / Redakteur: Sarah Maier / Heidi Schuster

Die Redmonder brauchten etwas Zeit, um die Einzelheiten des neuen Partnerprogramms zurechtzufeilen. Schuld daran ist möglicherweise die Komplexität des Cloud-Geschäfts. Auf der Worldwide Partnerconference (WPC) gibt Microsoft nun die Einzelheiten bekannt.

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Was lange währt wird endlich gut, möchte man hier fast sagen. So hatte Microsoft bereits auf der WPC im vergangenen Jahr die Änderungen im Partnerprogramm angekündigt. Nun stehen die Details fest. Die vier Partnerstufen heißen nun doch ein wenig anders als Wolfgang Brehm, der damals noch für die deutsche Partnerlandschaft zuständig war, damals erklärte. Gleichgeblieben ist zumindest der Name: Microsoft Partner Network (MPN).

Die Anforderungen sind den Redmondern zufolge jetzt deutlich mehr an den von den Kunden gewünschten Lösungs-Szenarien ausgerichtet: Allen voran dabei am derzeitigen Lieblingsthema von Microsoft, dem Cloud Computing.

Bildergalerie

In Deutschland hat der Konzern rund 31.500 Partner, die wiederum 233.000 Mitarbeiter beschäftigen. Das ist eine recht große Truppe, um den Markt anzugehen. Damit die Qualität dieses kleinen Heeres gesichert ist und der Endkunde den Überblick behält, was der IT-Dienstleister seiner Wahl alles kann, müssen die Kompetenzen via Zertifikationen sichtbar gemacht werden. Kleinere Partner werden natürlich nach wie vor von Microsoft mit Informationen versorgt.

Die Partner werden ab sofort wie folgt unterteilt:

  • MPN-Members: Dazu zählen grundsätzlich alle 31.500 deutschen Reseller. Sie sind Teil der Community und beispielsweise über Social-Media-Kanäle wie Facebook und Xing mit Microsoft und anderen Partnern vernetzt.
  • MPN-Abonnenten: Bei Brehm lief diese Gruppe unter „Subscriber“, welche das Action-Pack abonniert hatte. Diese Partner sollen auch weiterhin von den vergünstigen Angeboten profitieren. Microsoft stellt zudem Trainings, Marktberichte und Support-Dienste zur Verfügung.
  • Silver-Kompetenz-Partner: In dieser Ebene müssen IT-Unternehmen regelmäßig ihre Expertise in einer oder mehreren der insgesamt 29 Kompetenzbereiche nachweisen. Im Gegenzug erhalten sie von Microsoft Zugriff auf Technologien, Beratungsleistungen sowie Trainings und umfassende Vertriebsunterstützung.
  • Gold-Kompetenz-Partner: Die höchste Stufe des überarbeiteten MPN ermöglicht den IT-Unternehmen eine besonders starke Differenzierung innerhalb der Kompetenzen und des gesamten Partner-Channels. Ab dem vierten Quartal 2010 können Microsoft-Partner in den Kompetenzbereichen zudem ihre „Best-In-Class“-Lösungen darstellen. Mit dem Gütesiegel „Gold Kompetenz Partner“ können sie anschließend Kunden und neue Märkte gezielter ansprechen. Kunden wiederum können so besser den für sich passenden IT-Partner wählen.

„Wir erhöhen die Anforderungen in Ausbildung und bei den Umsatzzielen“ erklärt Oliver Gürtler, Director Partner Strategy & Program bei Microsoft Deutschland. „Dafür bieten wir aber auch mehr Leistung.“

Einen ersten Eindruck der WPC und wie die Microsoft-Partner dort das Fußball-WM-Finale erlebt haben, können Sie sich in der beigefügten Bildergalerie verschaffen.

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