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Der Fachhandel erwartet bis zu zehn Prozent Absatzsteigerung

Der Videokonferenz-Zug nimmt Fahrt auf

13.10.2010 | Autor / Redakteur: Manfred Schumacher / Sarah Maier

Der Fachhandel sieht dem Geschäft mit Videokonferenz-Systemen optimistisch entgegen.
Der Fachhandel sieht dem Geschäft mit Videokonferenz-Systemen optimistisch entgegen.

Der „Geschäftsklimaindex“ für Videokonferenzen zeigt wieder nach oben - dank Trends wie HD und IP. Auch Unified Communications startet durch, so verschiedene Stimmen aus dem Channel.

Nach rückläufigem Videokonferenz-Geschäft im Krisenjahr 2009 scheint es im Videokonferenz-Markt seit Mitte dieses Jahres wieder spürbar aufwärts zu gehen. Hieß es im ersten Halbjahr für Systemhäuser und Handel bei Kundenbesuchen oft noch „außer Spesen nichts gewesen“, so füllen sich jetzt wieder die Auftragsbücher mit Videokonferenz-Bestellungen.

„Die Investitionsbereitschaft der Firmen ist nach einem schwierigen ersten Halbjahr größer geworden, und ich denke, das hat generell mit der Konjunkturbelebung zu tun“, meint Michael Fadai, Geschäftsführer des Bad Homburger TK- und Systemintegrators Auvida. „Die Anfragen haben deutlich zugelegt“, bestätigt auch Wolfgang Keller vom Medien- und Konferenzspezialisten Vidco Media Systems aus München. Auf deutlichem Wachstumkurs sieht ebenfalls Jörg Weisflog, Vorstand des auf Videokonferenzen spezialisierten Hamburger Systemhauses Vidofon, seither das Videokonferenzgeschäft. „Zehn Prozent Zuwachs gegenüber 2009 dürften schon drin sein“, meint er, wobei er das meiste Absatzpotenzial im Enterprise-Geschäft und beim größeren Mittelstand ausmacht. „Nachdem die anziehende Konjunktur wieder Budgets freisetzt, sind aber auch kleinere Mittelständler eine interessante Zielgruppe, zumal sie Nachholbedarf haben.“

Deutliches Wachstum bei der Videokonferenz plant auch der spezialisierte AV-Großhändler Vitec Distribution ein. Die von Geschäftsführer Wilhelm Mettner erwarteten 20 Prozent Mehrgeschäft entsprächen, auf den deutschen Gesamtmarkt hochgerechnet, einem Verkauf von rund 5.400 Raumsystemen. Sollte sich diese Erwartung erfüllen, dann ist sie nicht allein dem Ausbruch des isländischen Vulkans vom April geschuldet, der zumindest kurzzeitig das Interesse an und die Nachfrage nach Videokonferenzen spürbar beförderte und Mietanbietern wie Regus ein sattes Zusatzgeschäft brachte. Dass der Markt auch noch Fahrt aufnahm, nachdem keiner mehr an Aschewolken dachte, war eher konjunkturell bedingt. „Gute Gründe, die für ein Videokonferenzanschaffung sprechen, zeigen erst jetzt wieder richtig Wirkung, wo es den Unternehmen besser geht“, so Rolf Lemke, Geschäftsführer des Hamburger Systemhauses Avitel.

Lesen Sie auf der nächsten Seite die Verkaufsargumente sowie Chancen und Risiken für den Fachhandel.

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