Abmahnrisiko eindämmen Der schnelle Weg zur rechtssicheren eMail-Signatur

Redakteur: Katharina Krieg

Seit Jahresbeginn gelten verschärfte Pflichten für Signaturen in geschäftlichen eMails. Was sich der Gesetzgeber da ausgedacht hat, ist wie so oft für einzelne Unternehmer schwer zu durchblicken. Ein kostenloser Online-Service will hier Hilfe leisten und Händlern zu mehr Rechtssicherheit verhelfen.

Etwa fünf Monate ist es nun alt, das Gesetz über die Pflichtangaben in geschäftlichen eMails. Allgemein gesprochen besagt es, dass die bisherigen Bestimmungen für Geschäftsbriefe nun auch auf die elektronische Post anzuwenden sind.

Doch was bedeutet dies für die unterschiedlichen Rechtsformen, die Unternehmen in Deutschland haben können? Eine Regel gilt für alle: Wer mit falschen oder mangelhaften Angaben erwischt wird, kann mit Bußgeldern von bis zu 5.000 Euro belegt werden. Zudem sind die lückenhaften Angaben geradezu ein Geschenk an abmahnfreudige Konkurrenten.

Wer sich nicht sicher ist, ob seine eMail-Signatur wirklich dem neuen Gesetz entspricht, kann dies nun mit ein paar Klicks kostenlos nachprüfen. Die Münchener IT-Recht-Kanzlei hat für letzte Zweifler einen Web-Assistenten entwickelt.

Auf der Internetseite der Anwälte wird nach Auswahl der Rechtsform des Unternehmens eine Mustersignatur angezeigt. Unterfüttert wird das jeweilige Beispiel mit einer Legende zu den einzelnen Zeilen und rechtlichen Erläuterungen. Zur Abschreckung sind zudem die Sanktionen aufgeführt, mit denen der Unternehmer rechnen muss, wenn seine eMails nicht die vorgeschriebenen Angaben enthalten.

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