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Good-Morning-Editorial vom 08.05.2017 Der PC-Markt und die Quantenphysik

| Autor: Klaus Länger

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Paradoxerweise ist die Zahl der verkauften PCs zugleich gestiegen und gesunken.
Paradoxerweise ist die Zahl der verkauften PCs zugleich gestiegen und gesunken.
(Bild: gemeinfrei/Pixabay / CC0 )

Die Zahl der verkauften PCs und Notebooks ist im ersten Quartal 2017 gleichzeitig gestiegen und gesunken. Klingt paradox, ist aber so. Denn IDC und Gartner widersprechen sich hier, da sie unterschiedliche Definitionen von PC und vor allem Notebook verwenden. Die Analysten von IDC schließen hier etwa Windows-10-Tablets mit Andock-Tastatur aus, dafür aber Chromebooks ein. Gartner macht es genau umgekehrt.

Konkrete Zahlen für die Geräteklassen gibt es nicht. Damit erinnert der PC-Markt etwas an die Quantenphysik mit der Heisenbergschen Unschärferelation, wo die Untersuchung den Untersuchungsgegenstand so beeinflusst, dass sein Zustand unbestimmt wird. Wenn wir uns an die Absatzzahlen von Intel-CPUs oder Windows-10-Lizenzen halten, dann geht es wohl tatsächlich bergauf. Aber eine Prognose möchte ich hier den Marktforschern überlassen. Denn die haben bei ihren Vorhersagen langfristig immerhin eine Erfolgsquote von 85 Prozent vorzuweisen. Und das klingt doch mal richtig sicher.

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 Klaus Länger

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Redakteur