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Good-Morning-Editorial vom 20.07.2017 Der mysteriöse Selbstmord eines Wachroboters

| Autor: Dr. Stefan Riedl

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Wählte der Sicherheitsroboter „Knightscope K5“ den Freitod?
Wählte der Sicherheitsroboter „Knightscope K5“ den Freitod?
(Bild: Sa - stock.adobe.com)

„Der Selbstmord ist das größte Verbrechen. [...] Der wahre Heldenmut besteht darin, über das Elend des Lebens erhaben zu sein“, wird Napoleon Bonaparte zitiert. Gilt das etwa auch für moderne Sicherheitsroboter?

„The Knightscope K5“ – ein menschengroßer Sicherheitsroboter der neuesten Generation jedenfalls hat sich während seiner Dienstzeit im Springbrunnen eines Einkaufszentrums in Washington D.C. ertränkt. Da der Sicherheits-Bot seine Umgebung mittels Sensoren, Laserabtastung und GPS scannt – was im Prinzip sein Job ist – hätte das nicht passieren dürfen. Der „lebensmüde“ K5 stürzte sich dennoch vor Zeugen in das etwa ein Meter tiefe Becken – tief genug, um der Elektronik den Garaus zu machen. Anwesende menschliche Besucher und Angestellte reagierten darauf wie Gaffer auf der Autobahn und machten Fotos, die auf Twitter landeten. „@bilalfarooqui“ twitterte beispielsweise samt Fotomaterial: „Our D.C. office building got a security robot. It drowned itself. We were promised flying cars, instead we got suicidal robots.“

Bleibt die Gretchenfrage: Finden Sie das komisch oder haben Sie ein Quäntchen Mitgefühl für den armen Knightscope?

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Dr. Stefan Riedl

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Leitender Redakteur