Kaufmännische Software Der Mehrwertsteuer gelassen entgegensehen

Redakteur: Nico Litzel

Nur noch wenige Wochen, bis auf die Deutschen die Mehrwertsteuererhöhung zukommt. Bei der Umstellung unterstützt die Softwarefamilie Lexware Financial Office kleine und mittlere Unternehmen – und das nicht nur bei der Preiskalkulation.

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Unternehmer haben nur noch wenig Zeit, sich auf die bevorstehende Mehrwertsteuererhöhung vorzubereiten. Zudem müssen die Firmenchefs bei der Preisanpassung mit Fingerspitzengefühl vorgehen: So zeigt eine aktuelle Marktstudie von Techconsult, dass 54 Prozent der deutschen Mittelständler einen durch die Steuererhöhung bedingten massiven Kaufkraftrückgang bei ihren Kunden erwarten. Und 78 Prozent der Befragten rechnen sogar mit einer echten Konsumflaute.

Steuer-Tools

Schutz vor Umsatzrückgängen verspricht Lexware, Spezialist für kaufmännische Software. Hierfür hat das Unternehmen die jüngste Version von Lexware Financial Office 2007, die ab Mitte Dezember ausgeliefert wird, mit den zwei Tools „MwSt-Preisplaner“ und „MwSt-Check '07“ ausgestattet. Der Preisplaner soll vor gefährlichem Aktionismus schützen, indem er Kunden- und Aktionspreise auf ihre Konsistenz prüft und warnt, wenn Schwellenwerte überschritten werden. Praktisch für alle Online-Händler: Artikel in Webshops berücksichtig der Preisplaner ebenfalls.

Das zweite Tool, der „MwSt-Check '07“, nimmt alle relevanten Anpassungen an den Steuersatz von 19 Prozent in den Programmen vor. So ordnet das Tool den Konten neue Steuerschlüssel zu, die auch in der Umsatzsteuer-Voranmeldung zum Tragen kommen. Ebenso passt die Software Erlösschmälerungen, verursacht etwa durch die Drei-Prozent-Skontoregelung, den neuen Steuersätze an.

Die weiteren umfangreichen Änderungen, die ab Januar in Kraft treten, sind in der Software ebenfalls enthalten, etwa das Steueränderungsgesetz (Stichworte Reichensteuer und Dienstwagenabrechnung) oder die neuen Beitragsbemessungssätze zur Sozialversicherung.

Digitale Rechnung

Eine praktische Neuerung, die hilft, Porto einzusparen: Die Lexware-Software ist nach Herstellerangaben die erste mit voll integrierter elektronischer Rechnung. Dank „eRechnung“ können Anwender bereits in der Basisversion ihre Rechnungen rechtssicher elektronisch versenden. Möglich machen das qualifizierte elektronische Signaturen gemäß Signaturgesetz. In Financial Office 2007 sowie der Plus-Version sind jeweils 150 kostenlose Signaturen zum Rechnungsversand enthalten.

Plus und Pro

Neben der Basisversion (250 Euro Erstversion, 180 Euro Update, UVP) bietet Lexware die Plus-Version für 400 Euro (270 Euro Update) an, die Zusatzfunktionen in den einzelnen Programmteilen bietet und 300 Signaturen enthält. In Lexware Lohn + Gehalt Plus ist ein Bescheinigungswesen und die Möglichkeit zur Abrechnung von Kurzarbeit verankert. Der Lexware Buchhalter Plus verfügt zudem über ein Kassenbuch und eine Dauerfristverlängerung. Abgerundet wird diese Version durch eine Datanorm- sowie eShop-Schnittstelle. Die Versionen Financial Office Pro und Financial Office Pro Handel (850 und 1 100 Euro) bieten nochmals weitere Funktionen wie eine Serien- und Chargennummernverwaltung sowie eine zentrale Änderung von Stammdaten.

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