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Interview mit Gerhard Unger über den Transport größerer Datenmengen über Remote-Verbindungen

Der Datentransport über gemietete Leitungen lässt sich optimieren

30.09.2011 | Autor / Redakteur: Rainer Graefen / Rainer Graefen

Gerhard Unger, Regional Sales Manager CEE bei Silver Peak
Gerhard Unger, Regional Sales Manager CEE bei Silver Peak

Das wird wohl nicht passieren?

Gerhard Unger: Stimmt. Der Anwender versucht deshalb weiterhin den Durchsatz durch den Einkauf von mehr Bandbreite zu steigern. Das geht leider nicht. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Nur mit technischen Maßnahmen wie der WAN-Optimierung schafft man es, den Durchsatz bei gegebener Bandbreite zu steigern. Das ist genau unser Job, den wir sehr gut verstehen.

Wo liegen die technischen Unterschiede zwischen den Anbietern?

Gerhard Unger: Es gibt vier weltweit aktive Firmen in diesem Markt. Silver Peak ist allerdings der einzige Anbieter, der auf Layer 3 eine WAN-Optimierung macht. Damit beherrschen wir netzwerknahe Dienste, benötigen keine Proxies, haben keine Abhängigkeiten von den Anwendungen und unterbrechen damit auch Anwendungen nicht.

Silver Peak hat mit EMC einen sehr großen Partner gewonnen und die Transportebene von Vplex beruht auf der Technologie ihres Unternehmens. Wie ist es dazu gekommen?

Gerhard Unger: EMC, HDS und NetApp sind sicherlich sehr große wichtige Kooperationspartner. EMC ist dazu noch unser Kunde. Jedes dieser Unternehmen beherrscht den Datentransport zwischen Rechenzentren. Je schneller man z.B. die beiden Seiten synchronisieren kann, desto weiter kann ich hochverfügbare Datacenter auseinander ziehen.

Das gilt genauso für die Verlust- und Ausfallzeiten beim Backup. Unser Technologie erhöht z.B. beim Backup den Durchsatz um den Faktor 4 bis zum Faktor 10 auf sehr kritischen Übertragungsstrecken.

Das liegt daran, dass wir bei Silver Peak nicht von einer guten Verbindung ausgehen, auf der keine Pakete verloren gehen dürfen und die verzögerungsfrei arbeitet. Ich habe das schon erlebt, dass wir eine teure Glasfaserstrecke durch eine kostengünstige MPLS-Verbindung ersetzen konnten.

Da wird gerne viel behauptet, was die eigene Technik so leistet. Der Anwender muss das wohl glauben.

Gerhard Unger: Das mag anderswo so sein. Bei uns bekommt der Kunde mit der WAN-Optimierung ein Netzwerk-sensoring mitgeliefert, mit dem er in Echtzeit aktuelle Bandbreite und Latenzzeit der Leitung überwachen kann.

Diese Daten sind so gut, dass ein Carrier daraus ablesen könnte, wann er die Signalstärke nachregulieren oder älteres Equipment in die Wartung nehmen muss.

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