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Tipps von ShoreTel Der Channel und die Cloud

| Autor: Heidemarie Schuster

Nach anfänglich großer Skepsis gegenüber der Cloud ist sie nun auch in Deutschland angekommen. Der UC-Anbieter ShoreTel stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, ob der Channel mit der Cloud ausgedient hat.

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Die Cloud öffnet dem Channel neue Türen.
Die Cloud öffnet dem Channel neue Türen.
(Bild: Pixabay)

Dass die Zeichen derzeit auf Cloud stehen, ist bekannt. „Erste Tendenzen zur Cloud gab es schon vor mehr als zehn Jahren“, so Thomas Muhr, Regional Manager DACH & NL bei ShoreTel. „In den letzten 24 Monaten konnten wir allerdings beobachten, dass in dieser Hinsicht der kritische Schwellenwert erreicht wurde und an der Cloud bald kein Weg mehr vorbeiführt.“ Spätestens jetzt sei es für den Channel daher an der Zeit, tätig zu werden.

Die Verschiebung von On-Premise- zu Cloud-Lösungen bereitet ShoreTel zufolge den meisten allerdings Kopfzerbrechen, da sich dadurch ihr Aufgabenbereich verändert und sie nicht mehr nur fertige Lösungen an Endnutzer verkaufen. „Das heißt aber nicht, dass Channel-Partner an Bedeutung verlieren“, sagt Muhr. „Ganz im Gegenteil: Channel- und Cloud-Anbieter können durch ein optimales Zusammenspiel sogar gleichermaßen von der Cloud profitieren.“

Thomas Muhr, Regional Manager Dach & NL bei ShoreTel
Thomas Muhr, Regional Manager Dach & NL bei ShoreTel
(Bild: ShoreTel)

Neue Chancen

„Viele Channel-Partner standen dem Abonnement-Modell und der Komplexität eines Wechsels von On-Premise zur Cloud anfangs skeptisch gegenüber“, so Muhr. „Inzwischen aber haben die meisten die Chancen, die darin liegen, erkannt.“ So seien diese Lösungen nicht nur für Endnutzer besonders attraktiv, weil sie nur das zahlen, was sie tatsächlich benötigen. Der Channel könne das nutzen, indem er den Kunden zu ihren maßgeschneiderten Lösungen zusätzliche Services, wie die Unterstützung bei der Migration, anbiete. Die Wertschöpfungskette werde so durch den Channel neu definiert und auch der Endnutzer profitiere von den modernen, günstigen Lösungen.

Expertenwissen

Für Anbieter birgt das neue Unified-Communications-as-a-Service-Modell allerdings auch Risiken. Diesen können sie laut ShoreTel mithilfe des Channels jedoch selbstbewusst gegenübertreten. Durch das monatliche Abo und die damit einhergehende Flexibilität sei ein Anbieterwechsel deutlich unkomplizierter. Händler helfen dabei, Kundenabwanderungen zu vermeiden, erklärt der UC-Anbieter: Oft haben sie ein tieferes Verständnis für die Bedürfnisse ihrer Kunden und einen guten Überblick über die allgemeine Marktsituation. Durch eine enge Zusammenarbeit über alle gängigen Prozesse hinweg kann die Kundenbindung sogar intensiviert und verlängert werden. So profitieren auch Cloud-Anbieter vom Wissen ihrer Channel-Partner.

Schnittstelle sein

Fachhändler fungieren als wichtige Schnittstelle zwischen Cloud-Anbieter und dem Kunden. Egal ob beim Kauf, bei der Implementierung oder bei der Unterstützung: Um das Thema Cloud weiterhin voranzutreiben, seien ihre Marktkenntnisse und ihr Wissen rund um Kundenbedürfnisse gefragt. „On-Premise-Lösungen werden mit Sicherheit nie ganz verschwinden“, ist Muhr überzeugt. „Für den Channel ist es dennoch unbedingt notwendig, eng mit Cloud-Anbietern zusammenzuarbeiten, da in diesem Bereich in den nächsten Jahren mit einem weiteren Anstieg zu rechnen ist.“

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