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Die Corona-Pandemie als Chance nutzen Den Weg für New Work bereiten

Ein Jahr Corona-Pandemie hat unsere Gesellschaft stark verändert und schonungslos Schwächen in den verschiedensten Bereichen aufgedeckt, ganz besonders bei der Digitalisierung. Doch gleichzeitig haben sich hier auch viele neue Chancen und Möglichkeiten ergeben, die es jetzt zu nutzen gilt.

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Jabra liefert die passende Ausstattung für Unternehmen sowie Bildungseinrichtungen, um flexibel und effizient zusammenzuarbeiten.
Jabra liefert die passende Ausstattung für Unternehmen sowie Bildungseinrichtungen, um flexibel und effizient zusammenzuarbeiten.
(Bild: GN Audio)

Digitalisierungsdebatten haben in den letzten zwölf Monaten enorm an Fahrt aufgenommen. Zum Beispiel, wie man mit mehr Digitalisierung Geschwindigkeit und Transparenz beim Testen und Impfen hätte gewinnen können. Daraus ergäben sich zwangsläufig mehr Flexibilität bzw. weniger Einschränkungen für Menschen und Wirtschaft und somit weniger finanzielle Schäden durch die Lockdown-Phasen. Auch der immense Papieraufwand zum Beispiel bei Prüfung und Abwicklung von Finanzhilfen wäre digitaler sicher deutlich effizienter.

Noch präsenter sind jedoch die Themen, die wir bei Arbeit und Bildung mit der Digitalisierung verbinden. Nach einem Jahr Home-Office diskutiert die Arbeitswelt immer noch kontrovers, ob es eher Fluch oder Segen ist. Fest steht: Unsere Arbeitswelt wird immer flexibler und es kommt auf die richtige Balance an. Schon vor der Covid-19-Pandemie war das mobile Arbeiten von unterwegs oder von zu Hause in vielen Unternehmen Standard. Mittlerweile haben auch viele, die sich bisher dagegen gewehrt haben, die Vorteile erkannt, sodass remotes Arbeiten kaum noch wegzudenken ist. In Zukunft werden immer mehr Menschen in flexiblen Arbeitsformen arbeiten wollen und können. Hierfür gibt es gute Gründe: Die jüngeren Generationen, die auf dem Arbeitsmarkt umworben werden, haben schlicht und ergreifend andere Wertvorstellungen von Arbeitszeit, -ort und Führung. Unternehmen sind gefordert, nachhaltiger zu wirtschaften und ihre CO2-Bilanz zu verbessern. Wissensarbeit findet immer häufiger in temporär zusammengestellten Teams und ortsübergreifend statt. Modern Work schafft somit mehr Flexibilität für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Unternehmen sollten daher alles daransetzen, spätestens jetzt die Chancen von Modern Work wahrzunehmen und dazu eine Strategie entwickeln.

Für den Channel bedeutet das gleichzeitig, über den reinen Produktverkauf hinauszudenken und Unternehmen auf ihrem Weg durch den Kulturwandel zu begleiten und zu beraten. Denn viel zu oft wird Digitalisierung auch in Unternehmen immer noch ausschließlich auf der Technologieebene diskutiert. Doch es braucht mehr als das, um Chefs und Mitarbeiter mitzunehmen, zu überzeugen und genau die Aspekte zu vermitteln, die von Vorteil sind. Die Schlüsselwörter lauten: Kreativität und eine positive Einstellung. Und noch eines sei hier klar gesagt: Selbstverständlich geht es um einen ausgewogenen Ansatz. Zwei berufstätige Menschen zu Hause mit den Kindern im Home Schooling, vom Unternehmen nur mittelmäßig mit Technik ausgestattet, in einer Wohnung ohne Büro – dieses Setup kann man niemandem als Modern Work verkaufen.

Die richtigen Impulse geben

Genau an diesem Punkt kann der Channel wichtige und wertvolle Impulse setzen und klarmachen, dass der Bedarf nach flexiblen Arbeitsmodellen nicht im Widerspruch zu den Anforderungen der Unternehmen, sondern im Einklang damit steht. Firmen brauchen qualifizierte Mitarbeiter zu flexiblen Zeiten und diese finden sie weder im direkten Einzugsgebiet ihrer Zentrale, noch sind sie für diese dauerhaft attraktiv mit Arbeitsmodellen, die in die Jahre gekommen sind. Dazu gilt es, die richtigen Fragen zu stellen: Welche Mitarbeiter erledigen welche Aufgaben, welches ist der dafür geeignetste Ort? Welches Equipment ist dafür unbedingt nötig? Welche individuellen Wünsche und Bedürfnisse haben die Mitarbeiter jeweils? Warum braucht es hochwertige Hard- und Software, welche Lösung ist perfekt auf die Unternehmensabläufe abgestimmt? Wo gibt es Probleme oder Fragestellungen, die gelöst werden müssen? Wie findet man die richtige Balance zwischen Anwesenheit und flexiblem Arbeiten und für wen? So kann sich der Fachhandel nicht nur als Bereitsteller von Technologie positionieren, sondern vielmehr als Ratgeber und Partner, der das Unternehmen auf seinem Weg zum New Work begleitet.

Video als Bereicherung

Ein konkretes Beispiel: Videokonferenzen. Virtuelle Meetings werden häufig als schlechte Alternative zum persönlichen Treffen dargestellt. Dabei haben die vergangenen zwölf Monate auch das Gegenteil gezeigt. Gut geplante Videokonferenzen sind oft besser und effizienter als ein zur Routine gewordenes, persönliches Meeting. Viele behaupten zwar noch strikt das Gegenteil, aber wir bei Jabra machen ganz genau diese Erfahrung. Zudem lassen sich Reisezeit sowie erhebliche Kosten einsparen. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, spontan Gesprächsteilnehmer einzubinden, die unter normalen Umständen nicht am Meeting teilgenommen hätten, obwohl sie einen wertvollen Beitrag leisten könnten. Videokommunikation ist prädestiniert für alle Gespräche, in denen Vertrauen aufgebaut werden muss oder komplizierte Inhalte verständlich vermittelt werden sollen. Vorstellungs- oder Verkaufsgespräche ausschließlich über Video wären noch vor einem Jahr unvorstellbar gewesen. Doch das Format funktioniert und ist für viele Firmen zu einer echten Alternative geworden. Allerdings ist gerade bei den angesprochenen Vorstellungs- und Verkaufsgesprächen die Frage zu stellen, ob eine Webcam, wie sie im Laptop verbaut ist, ausreichend ist. Besonders in „heiklen“ Gesprächen ist eine hohe Videoqualität unverzichtbar, um Gestik und Mimik gut erkennen und entsprechend darauf reagieren zu können. Je besser sich die Teilnehmer bei virtuellen Meetings sehen können, desto reibungsloser tauschen sie sich untereinander aus. Diese Argumente bieten dem Channel gute Ansatzpunkte, um das Thema Video in Unternehmen zu diskutieren.

Das richtige Headset

Was für das Sehen gilt, gilt noch mehr für das Hören und gehört werden. Auch hier ist es in Zeiten digitaler Meetings wichtig, ohne Störungen in hoher Qualität verstanden zu werden. Doch die Beratung kann und sollte noch weiter gehen, denn die Mitarbeiter müssen nicht nur mit der Technik ausgestattet werden, sondern auch willens sein, diese einzusetzen. Die oben genannten Fragestellungen sind ideal, um auszuloten, welches Headset für welchen Mitarbeiter die richtige Wahl ist. Auch in einem Videocall ist es wichtig, zwischendurch mal aufzustehen, die Position zu wechseln, aus dem Bild zu gehen und dafür braucht es ein schnurloses Headset. In-Ear, On-Ear, Over-Ear, mit oder ohne ANC, Mono oder Stereo – die Auswahl ist ebenso groß wie die Vorlieben der Mitarbeiter. Daher sind hier Fachhändler gefragt, Unternehmen bei der Wahl des richtigen Equipments zu helfen. Denn letztendlich hilft die richtige Technik auch dabei, körperliches Wohlbefinden, Kreativität und Leistung zu fördern.

Der Blick über den Tellerrand

Kaum ein Tag, an dem die Digitalisierung in der Bildung und in den Schulen nicht thematisiert wird, meist jedoch reduziert auf die Ausstattung mit Technik, Bandbreiten, W-Lan, Tablets und so weiter. Die Budgets sind ebenfalls vorhanden, schwieriger wird es hingegen mit dem Zugriff darauf. Unsere Gedanken gehen hier in zwei Richtungen. Erstens können unsere Partner mit Technik, Know-how, Produkten, Vernetzung und vielem mehr punkten. Viel interessanter erscheint uns jedoch der Gedanke, den Transfer von Modern Work zu Modern Schooling zu initiieren.

Unis sind hier schon recht weit. Überfüllte Hörsäle, Terminkonflikte mit notwendigen Nebenjobs, Wohnungsnot etc. haben bereits längst dazu geführt, dass Studenten Vorlesungen digital konsumieren, und zwar dann, wenn sie Zeit haben und wenn sie aufnahmefähig sind. In den Schulen scheint der Präsenzunterricht nach wie vor unanfechtbar zu sein, was nicht nur aufgrund der aktuellen Situation ausgesprochen frustrierend ist. Trotzdem: Frontalunterricht, seit 60 Jahren unverändert dargeboten, Klassenräume, deren Lärmpegel noch über dem eines überfüllten Großraumbüros liegt, sowie Kompensation von Unterrichtsausfall oder Berücksichtigung von Leistungskurven bieten tolle Ansätze, hier umzudenken und Schulen, Eltern sowie Lehrern aufzuzeigen, wie die hybride Arbeitswelt eine mögliche hybride Lernwelt inspirieren könnte. Und schlussendlich schließt sich hier auch wieder der Kreis. Erfolgreiche Unternehmen benötigen Mitarbeiter, die über Digitalkompetenzen verfügen, die über das Nutzen der Technik hinausgehen. Vielmehr ist gefragt, wie man in virtuellen Teams standortübergreifend gut zusammenarbeiten, präsentieren, kommunizieren und visualisieren kann, um nur einige Beispiele zu nennen. Wer, wenn nicht die Schulen, sollten auch ein eigenes Interesse daran haben, dieser Idee Rechnung zu tragen und entsprechende Modelle und Kompetenzen aufzubauen. Eine tolle Chance für Partner, sich neben IT-Kompetenzen auch in diesen Themen ein entsprechendes Know-how anzueignen und damit auch kommerziell erfolgreicher zu sein.

Abschließend sei gesagt: Natürlich hat nicht jeder in den letzten Monaten nur positive Erfahrungen mit dem Thema Digitalisierung gemacht. Gerade deswegen sollten wir es jetzt erst recht angehen. Hybride Arbeits- und Bildungsmodelle werden zu einem wesentlichen Bestandteil unserer Welt, sodass wir mit durchdachten Konzepten bereits jetzt die positiven Aspekte herausarbeiten und uns bestmöglich vorbereiten sollten. Genau hier liegt nun die Chance für den Channel, sich in beiden Bereichen noch besser zu positionieren und langfristig neue Möglichkeiten aufzubauen.

Autor: Gregor Knipper
Managing Director DACH für Jabra Business Solutions

Bildquelle: Jabra

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