Dell kämpft gegen Vorurteile und positioniert sich als IT-Komplettanbieter

Dell World 2014 mit neuen Impulsen und Produkten

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Hightech für integrierte Systeme

Aufregende Hardware wurde in Austin ebenfalls präsentiert. Propagierte der Firmenchef im vergangenen Jahr den 4k-Monitor als das Nonplusultra so legte die Company in diesem Jahr mit dem 5k-Bildschirm (siehe: Abbildung 8) noch eine Schippe an Brillanz für die Darstellung drauf. Im Speicherbereich bringt Dell ein All-Flash-Array, das unter 25.000 Dollar zu haben sein soll.

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Im iSCSI-Bereich sollen die „PS4210 Arrays“ im Vergleich zur Vorgängergeneration dank eines doppelt so großem Cache-Speicher und zweifacher Portanzahl für mehr Leistung und Connectivity sorgen. Die fünf Modelle eignen sich zum Einsatz in kleinen bis mittleren virtualisierten Rechenzentren und Zweigstellen. Sie sind die ersten Storage PS Arrays mit hybrider Konfiguration (Flash und HDD), die von Dells Auto-Tiering-Software profitieren.

Konvergenz und Hyperkonvergenz

Als Komplettsysteme für virtualisierte Umgebungen positioniert Dell die „XC Web-Scale Converged Appliances“, die in einem Gehäuse Rechenleistung, Speicherplatz, Netzwerk sowie VMware-Software enthalten. Dell setzt bei Web-Scale auf Nutanix und verspricht eine schnelle Implementierung sowie eine einfache Verwaltung und hohe Skalierbarkeit.

Die neuen Appliances spielen eine zentrale Rolle in Dells umfangreichem Portfolio von Software-Defined-Storage-Lösungen und sind in fünf Modellen erhältlich. Wichtige Einsatzgebiete sind virtualisierte Desktop-Infrastrukturen, eine hochperformante Server-Virtualisierung und Umgebungen mit mehreren Hypervisoren.

Das Highlight für „converged Systems“ stellt sicherlich die neue Familie der „Poweredge FX2“ dar, die Dell-intern auch „Cloud in a box“ bezeichnet werden. Im 2U-Gehäuse befinden sich die neuen Poweredge-Server, Storage-Systeme sowie Netzwerk-Komponenten.

Das System ist modular aufgebaut und bietet zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten, je nach Bedarf mehr Rechenpower, Speicherplatz oder Connectivity. Die Hardware muss sich aber gegen HPs „Moonshot“ und Ciscos „UCS“-Systeme behaupten.

* Kriemhilde Klippstätter ist freie Journalistin und Systemischer Coach in München.

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