Von Serverzwergen und Riesen-Blades Dell, Sun und Fujitsu präsentieren neue Server und Blades

Redakteur: Daniel Feldmaier

Für KMUs stellt Dell mehrere neue Server- und Storage-Produkte vor. Sun fährt eine Produktoffensive für High-Performance-Computing und bei Fujitsu läuft eine Promo-Aktion für den Primergy-RX300-Rack-Server.

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Dell liefert mit den Power-Edge T110 und T310 platzsparende Server für kleinere Unternehmen.
Dell liefert mit den Power-Edge T110 und T310 platzsparende Server für kleinere Unternehmen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Mittelstand stand Pate bei der Weiterentwicklung von Dells Server-Portfolio. Das Ergebnis sind vier Power-Edge-Server. Neu sind auch das Power-Vault NX300-NAS- und mehrere USV-Systeme. Die Tower-Server Power-Edge T110 und T310 sowie der Rack-Server R210 sind mit Intel-Prozessoren der Xeon-3400-Serie ausgestattet, der Rack-Server R510 hingegen mit einem Intel Xeon 5500. Damit bieten sie genug Performance für den Einsatz mit Windows Server 2008 R2.

Der Power-Edge T110 dient als Einstiegsserver für kleinere Unternehmen, die eine platzsparende Lösung in Desktop-PC-Größe suchen. Der T110 soll für 629 Euro verkauft werden. Sein großer Bruder T310 richtet sich an Unternehmen, die auf hohe Verfügbarkeit und Speicherkapazität setzen. Die UVP für den T310 liegt bei 839 Euro.

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Der Rack-Server Power-Edge R510 bietet Performance, Speicherkapazität und einfache Systemverwaltung für Mittelständler. (Archiv: Vogel Business Media)

Die Rackvariante Power-Edge R210 ist ebenfalls für kleinere Unternehmen gedacht und im Vergleich zum R200-Vorgänger 88 Prozent energie-effizienter. Der Vierte im Bunde ist der Power-Edge R510 mit zwei HE. Er ist für die Anforderungen mittelständischer Unternehmen entwickelt worden. Die Listenpreise liegen bei 759 Euro (R210) beziehungsweise 929 Euro (R510).

Sun mischt HPC-Markt auf

Sun Microsystems meldet eine ganze Reihe von neuen Produkten für das High Performance Computing: Neben einem Feintuning des Lustre-Storage-Systems und einem Update bei der Storage-7000-Familie hat Sun das X6275-Blade optimiert und liefert zwei neue Infiniband Switches.

Das Sun-Blade-X6275-Server-Modul enthält vier Quad-Core-Intel-Xeon-Prozessoren der 5500er-Serie und bis zu 96 GigabyteHauptspeicher (zukünftig bis zu 192 Gigabyte mit acht Gigabyte-DIMMS). Die passive Midplane besitzt zwei (x8)-PCI-Express-2.0-Schnittstellen pro Servermodul. Onboard-Gigabit-Ethernet und QDR-Infiniband sorgen für maximalen Durchsatz und laut Sun für eine 70 Prozent höhere Leistungsdichte im Vergleich zu anderen Blade-Technologien. Wird ein 6048-Chassis-Rack mit X6275-Modulen voll bestückt, stehen neun Tera-Flop zur Verfügung.

Die kompakten (1 HE) und schnellen Sun Datacenter-Infiniband-Switches 72 und 36 bieten QDR-Technik für höchste HPC-Ansprüche. In Kombination mit dem Sun-Blade-6048-Chassis können bis zu 576 Server- und Storage-Blades mit maximaler Bandbreite vernetzt werden. Der kleinere Infiniband-Switch 36 bietet bis zu 36 Anschlüsse für gehobene HPC-Anwendungen und unterstützt bis zu 288 Blades.

Aktionspreise für Primergy

Fujitsus Marketing-Kampagne „Get it all“ für die Primergy-Rack-Server läuft noch bis Ende Februar 2010. Weltweit sind Sonder-Editionen der RX300 S5 x86 Server erhältlich. Die Systeme sind für gängige Anwendungsszenarien vorkonfiguriert und in drei verschiedenen Konfigurationen zum Aktionspreis erhältlich. Um die Kampagne zu promoten, erhalten Partner umfassende Marketing-Materialien. Darüber hinaus bietet Fujitsu Fachhandelspartnern einen besonderen Preisvorteil für Kunden, die auf Windows Server 2008 R2 Enterprise Edition upgraden möchten.

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