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CES 2018

Dell auf der CES: Mobiles und Monitore

| Autor: Klaus Länger

Neben dem XPS 15 Convertible, er basiert auf dem Intel-Core-Prozessor mit Radeon-GPU, präsentiert Dell auf der CES zwei Latitude-Convertibles, eine superschnelle Thunderbolt-3-SSD sowie extem schlanke Monitore.
Neben dem XPS 15 Convertible, er basiert auf dem Intel-Core-Prozessor mit Radeon-GPU, präsentiert Dell auf der CES zwei Latitude-Convertibles, eine superschnelle Thunderbolt-3-SSD sowie extem schlanke Monitore. (Bild: Dell)

Neben dem Convertible-Prunkstück XPS 15 zeigt Dell auf der Messe in Las Vegas neue Latitudes für Business-Kunden, nahezu randlose Monitore und eine extrem schnelle mobile Thunderbolt-3-SSD. Zudem hat die Firma ein neues Konzept für die Verbindung von Smartphones und Windows-Rechner entwickelt.

Mit dem XPS 15 zeigt auch Dell auf der CES ein Convertible-Notebook mit einem Kaby-Lake-G-Prozessor von Intel. Er ist ein Gemeinschaftswerk von Intel und AMD, bestehend aus einem Intel-Core-Prozessor der achten Generation und einer Radeon-Vega-Grafikeinheit von AMD. Die ist, zusammen mit vier GB HBM2-Grafikspeicher, gemeinsam mit der Intel-CPU auf einem gemeinsamen Modul untergebracht und soll so sehr flache Notebook mit trotzdem hoher CPU- und Grafikleistung ermöglichen.

Flach ist das XPS 15 mit 16 Millimetern in der Tat, wozu auch das Maglev-Keyboard beiträgt, bei dem die Tasten statt durch Gummi-Dome durch sich abstoßende Magnete in der Schwebe gehalten werden. Beim Prozessor bietet Dell die Wahl zwischen dem Core i5-8305G oder Core i7-8705G mit höherer Taktfrequenz und größerem Cache. Bei der Vega-GPU wird bei beiden Prozessoren die Variante mit 20 Ausführungseinheiten eingesetzt. Das fast randlose 15,5-Zoll-Display ist mit Full-HD- oder mit 4K-Auflösung verfügbar. Für die 4K-Version gibt Dell an, dass es 100 Prozent des Adobe-RGB-Farbraums darstellt. Es unterstütz neben 10-Punkt-Touch auch den aktiven Dell Premium Active Pen. Als Arbeitsspeicher sind ab Werk bis zu 16 GB DDR4-2400 lieferbar, eine Aufrüstung auf 32 GB ist möglich. Das Maximum beim Massenspeicher ist eine PCIe-SSD mit einem TB Speicherplatz. Zu den Schnittstellen zählen auch zwei Thunderbolt-3-Ports. Das Dell XPS 15 2-in-1 kann ab Frühjahr 2018 bestellt werden, der Preis steht noch nicht fest.

Ab sofort sind laut Dell die 2-in-1-Business-Rechner Latitude 5290 2-in-1 und 7390 2-in-1. Beide sind nun auch mit Core-Prozesoren der achten Generation verfügbar und sollen durch vier Prozessorkerne eine deutlich höhere Leistung liefern. Eine vPro-Unterstützung ist ebenfalls möglich. Der Latitude 5290 2-in-1 ist ein 12,3-Zoll-Detachable mit Full-HD-Display und optionaler magnetisch dockbarer Tastatur. Beim 2018er-Modell klappt der Standfuß automatisch aus. Das 7390 2-in-1 ist ein Convertible mit 13,3-Zoll-Full-HD-Screen. Die Startpreise für die beiden 2-in-1-Notebooks liegen bei 1.677 Euro (UVP) und 1.890 (Euro). Optional ist bei beiden Latitudes eine LTE-Unterstützung lieferbar.

Superschnelle externe SSD

Die meisten externen SSDs sind durch ihre interne SATA-Schnittstelle auf eine Datenrate von etwa 540 MB/s limitiert. Bei der Portable Thunderbolt 3 SSD von Dell wird eine PCIe-SSD mit NVMe-Interface verwendet, die Daten über Thunderbolt 3 mit bis zu 2.650 MB/s transportieren kann. Dell wird die kompakte, etwa zehn Zentimeter lange SSD ab Ende Februar mit Speichergrößen von 500 GB und einem TB in den Handel bringen. Der Preis für den deutschen Markt wird noch nicht kommuniziert, in den USA soll die SSD 439 oder 799 US-Dollar kosten.

Schlanke Monitore mit HDR

Als „ultradünn” bezeichnet Dell die auf der CES präsentierten Monitore S2719DM mit 27-Zoll- und S2419HM mit 24-Zoll-IPS-Panel. Die beiden Displays sind an ihrer dünsten Stelle nur 5,5 mm dick und messen in der Tiefe maximal 29 Millimeter. Auch der Rahmen um das Panel ist extrem dünn. Der S2719DM stellt mit 2.560 x1.440 Bildpunkten die QHD-Auflösung dar, der S2419HM ist ein Full-HD-Monitor. Die maximale Helligkeit liegt bei beiden Modellen bis bis zu 600 cd³, der Hersteller stuft sie daher als HDR-tauglich ein. An Eingängen stehen jeweils zwei HDMI-2.0-Ports bereit. Sie sollen ab dem 6. Februar bestellbar sein, der Preis wird dann bekanntgegeben.

Dell Mobile Connect

Gratis und ab sofort gibt es Dell Mobile Connect. Die Software kann auf neueren Dell-Rechnern der Serien Inspiron, XPS, Vostro und auf Alienware-Geräte installiert werden. Voraussetzungen sind Windows 10, Bluetooth 4.0 und ein Wifi-direct-fähiger WLAN-Controller. Auf neuen Dell- oder Alienware-Rechnern wird der Hersteller das Tool vorinstallieren. Mit dem Programm lassen sich viele Andoid-Smartphones oder iPhones direkt mit dem Dell-Rechner verbinden, um vom PC aus über das Phone Textnachrichten zu verfassen oder zu empfangen.

Die Software Dell Mobile Connect wird auf allen neuen Consumer-PCs von Dell vorinstalliert. Mit ihr können Anwender von PC oder Notebook aus Textnachrichten über ihr Android-Smartphone oder iPhone versenden, Telefonate führen und das Mobilgerät sogar fernsteuern.
Die Software Dell Mobile Connect wird auf allen neuen Consumer-PCs von Dell vorinstalliert. Mit ihr können Anwender von PC oder Notebook aus Textnachrichten über ihr Android-Smartphone oder iPhone versenden, Telefonate führen und das Mobilgerät sogar fernsteuern. (Bild: Dell)

Dabei lassen sich neben SMS auch Apps wie Whatsapp nutzen. Zudem zeigt der Rechner auch Benachrichtigungen an, die auf dem Smartphone auflaufen. Bei Android-Geräten soll zudem eine komplette Fernsteuerung möglich sein, bei der das Display des Mobilgeräts auf dem Windows-Rechner gespiegelt wird. Bei Android gibt der Hersteller die OS-Version 5 als Mindestanforderung an. Bei iPhones ist die iOS-Version 10 oder 11 notwendig.

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