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Business Continuity

Backup – Datensicherung für jeden Bedarf

Daten hinter Schloss und Riegel – die drei Gebote des Backups

| Autor / Redakteur: Olaf Dünnweller* / Dr. Jürgen Ehneß

Um Richtlinien einzuhalten und den optimalen Wert aus Daten zu ziehen, ist richtiges Backup essenziell.
Um Richtlinien einzuhalten und den optimalen Wert aus Daten zu ziehen, ist richtiges Backup essenziell. (Bild: © kras99 - stock.adobe.com)

Ungeliebt, aber das Fundament eines jeden fortschrittlichen Unternehmens: das regelmäßige und zielgerichtete Backup von Daten. Das sinnvolle Management von Daten spart sowohl Zeit als auch Geld und Nerven – und die Analyse der Daten bildet den Ausgangspunkt für wichtige Geschäftsentscheidungen.

Daten einfach wiederherstellen zu können, ist ein obligatorisches Asset. Dabei sollten Qualität und Zuverlässigkeit des Backups nicht einzig von der Spezialisierung der Verantwortlichen abhängen. Denn von dem einen auf den anderen Tag können sich heute Expertenteams ändern. Mit einer vollständigen, gut durchdachten Backup-und-Recovery-Strategie lassen sich sensible Daten eines Unternehmens auch von kleineren Teams schützen und monitoren.

Zudem vereinfachen Künstliche Intelligenz (KI), Machine Learning (ML), Dynamic Indexing, Scale-out-Infrastruktur und Cloud-Technologien Backups auch in komplexen, hybriden Multi-Cloud-Umgebungen.

Die Frage nach dem Warum – und die Antwort darauf

IT-Experten müssen sich im Klaren darüber sein, dass ihre Daten womöglich nicht so gut geschützt sind, wie sie denken. Nur weil die „Service-Level-Agreements“ geplant und festgelegt sind, heißt das noch lange nicht, dass diese auch erreicht werden. Um sicherzugehen, dass die Erwartungen an den Schutz auch erfüllt werden, sollten sich Experten an die drei „Backup-Gebote“ halten:

1. Wenn unbekannt ist, was es ist, sollte ein Backup davon angefertigt werden.

2. Wenn unbekannt ist, ob es weiterhin benötigt wird, sollte ein Backup davon angefertigt werden.

3. Wenn bekannt ist, was es ist und wenn es einen Wert für das Unternehmen besitzt, sollte ein Backup davon angefertigt werden.

Backups von einem immer weiterwachsenden Datenberg zu machen, der sich in immer größer und komplexer werdenden Umgebungen befindet, scheint kompliziert und unübersichtlich zu sein. Moderne Technologien zum Schutz von Daten und Datenmanagementlösungen gestalten diese Aufgabe jedoch einfacher als gedacht. Die Migration und Bereitstellung von Daten, synchron und auch über verschiedene Umgebungen hinweg, lässt sich beispielsweise mit Lösungen wie Commvault Orchestrate erledigen – und zwar automatisiert, um menschliche Fehler zu minimieren.

Mehr Sein als Schein

Ausfälle von sozialen Netzwerken und Messenger-Diensten halten uns wiederholt vor Augen, wie abhängig wird von Daten sind. Wenngleich die dort hinterlegten und abgespeicherten Daten auf den ersten Blick nicht „überlebenswichtig” erscheinen: Die Vorstellung, dass jahrelange Kommunikation mit Freunden und Verwandten inklusive hin- und hergeschickten Bildern und Videos von jetzt auf gleich abhandenkommt, gefällt niemandem von uns.

Wir generieren täglich unzählige Datenmengen: von Handys über Laptops bis hin zu unseren Autos, Home-Entertainment-Systemen oder Smart-Home-Einrichtungen. Nicht zu vergessen unsere Daten, die im Finanz- und Gesundheitswesen hinterlegt sind. Der technologische Fortschritt spielt eine zunehmend wichtiger werdende Rolle in unseren Leben – und die Abhängigkeit davon und von den dadurch entstehenden Daten ebenfalls. Clouds und andere Lösungen haben uns die Möglichkeiten gegeben, die Infrastruktur zur Sicherung all dieser Daten zu skalieren – das Schützen, Managen und Nutzen dieser Daten ist jedoch komplizierter als je zuvor. Dieser Aufgabe müssen wir uns trotzdem stellen, denn unsere Abhängigkeit von den Daten steigt von Tag zu Tag.

Es ist schon überfällig, Strategien für den Schutz der Unternehmensdaten umzusetzen. Die Planung spielt hier eine grundlegende Rolle, denn Backups von morgen können sich grundlegend von der Datensicherung heute unterscheiden. Wer selbst nicht die Ressourcen oder Kompetenzen dafür vorhalten kann, nutzt häufig das skalierbare Angebot von externen Beratern. So setzt die Oqema AG aus Mönchengladbach auf die Commvault Hyperscale Appliance und die Unterstützung von Commvault-Partner Kramer & Crew.

Olaf Dünnweller,  Area Vice President Territory Sales EMEA & Geschäftsführer bei Commvault.
Olaf Dünnweller,  Area Vice President Territory Sales EMEA & Geschäftsführer bei Commvault. (Bild: Commvault)

Unvorhersehbare und unerwartete Änderungen des Unternehmensumfeldes – Kooperationen und Zusammenschlüsse, um nur zwei Fälle zu nennen – ändern die IT-Infrastruktur von Betrieben von heute auf morgen. Größere Datenmengen und Anweisungen der neuen Unternehmensführung, einer „Cloud First”-IT-Strategie zu folgen, können es notwendig machen, die Datensicherungsstrategie grundlegend ändern. Wenngleich die heutige Strategie zeitgemäß erscheint: Wenn sie nicht die Flexibilität bietet, in eine Cloud-Umgebung zu wechseln, Ressourcen zu skalieren und Daten von einer Vielzahl von lokalen und Cloud-Standorten wiederherzustellen, könnte sie bald schon veraltet sein.

*Der Autor: Olaf Dünnweller ist Area Vice President Territory Sales EMEA & Geschäftsführer bei Commvault, einem weltweit führenden Anbieter von Backup, Recovery und Archivierung im Rechenzentrum und in der Cloud. Sein Fokus liegt sowohl auf strategischen Partnerschaften als auch der Förderung von Mitarbeitern. Vor seiner Zeit bei Commvault war er 17 Jahre lang bei Veritas beschäftigt, wo er im Laufe der Zeit vom Pre-Sales-Manager bis zum Country-Manager für Deutschland aufgestiegen ist.

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