DataCore Software veröffentlicht Studie zu Private Cloud, Storage und Virtualisierung

10.05.2012

Performance-Engpässe und Ausfallzeiten bei Virtualisierungsprojekten bereiten IT-Verantwortlichen im Speicherumfeld die größten Sorgen. Noch im Vorjahr hatten die Kosten Top-Priorität. Das ist ein Ergebnis einer aktuellen Studie von DataCore Software, führender Anbieter für Storage-Hypervisor-Software, unter rund 300 befragten Unternehmen weltweit. 63 Prozent der Befragten gaben an, dass speicherseitige Systemausfälle und Performance-Verschlechterungen die Hauptprobleme bei der Realisierung von Virtualisierungsprojekten sind. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 36 Prozent. 51 Prozent s

Performance-Engpässe und Ausfallzeiten bei Virtualisierungsprojekten bereiten IT-Verantwortlichen im Speicherumfeld die größten Sorgen. Noch im Vorjahr hatten die Kosten Top-Priorität. Das ist ein Ergebnis einer aktuellen Studie von DataCore Software, führender Anbieter für Storage-Hypervisor-Software, unter rund 300 befragten Unternehmen weltweit.
 
63 Prozent der Befragten gaben an, dass speicherseitige Systemausfälle und Performance-Verschlechterungen die Hauptprobleme bei der Realisierung von Virtualisierungsprojekten sind. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 36 Prozent. 51 Prozent sind der Ansicht, dass steigende Storage-Kosten viele Virtualisierungsinitiativen ausbremsen. 2011 lag dieser Wert noch bei 66 Prozent.

Storage verschlingt einen erheblichen Teil des Virtualisierungsbudgets, die steigenden Ausgaben allein werden jedoch nicht mehr als Hauptproblem gesehen. Rund 44 Prozent der Befragten gaben an, dass die Speicherkosten mittlerweile mehr als ein Viertel ihres Gesamtbudgets ausmachen. Dabei können 37 Prozent der Unternehmen heute mehr Geld für den Speicher ausgeben, bei nur 13 Prozent wurde das Budget reduziert.

Weitere Ergebnisse der weltweiten DataCore-Studie:

  • 34 Prozent der Befragten geben zu, die Storage-Kosten bei der Umsetzung von Server- und/oder Desktopvirtualisierungsprojekten unterschätzt zu haben. Fast jeder Vierte (28 Prozent) hat die Speicherkosten bei der Bereitstellung einer Private Cloud unterbewertet.
  • Trotz steigender Ausgaben für Speicherlösungen konnten die Performanceprobleme bei Server- und Desktop-Virtualisierungsprojekten nicht eliminiert werden. So berichteten die Befragten von erheblichen Problemen bei Performance, Ausfallsicherheit und Business Continuity trotz eines höheren durchschnittlichen Storage-Budgets.
  • 32 Prozent konstatieren eine langsame Performance aufgrund der Speicherumgebung (gegenüber 26 Prozent im Jahr 2011), 32 Prozent verzeichnen Ausfallzeiten aufgrund von Speicherproblemen (2011 nur 9 Prozent) und 23 Prozent gaben an, dass die Sicherstellung der Business Continuity einer der schwierigeren Herausforderung ist.
  • Knapp 80 Prozent der befragten Unternehmen haben mittlerweile mehr als die Hälfte ihrer Server virtualisiert (2011: 64 Prozent), wohingegen weniger als 5 Prozent noch gar keine Server virtualisiert haben (2011: 9 Prozent)
  • Fast zwei Drittel (65 Prozent) können ihre Storage-Ressourcen noch immer nicht in einem logischen Storage-Pool (2011: 61 Prozent) verwalten.
  • Jeder zweite Befragte nutzt Virtualisierungssoftware, die heterogene Speichermedien nicht zentral managen kann.
  • In privaten Clouds setzen weniger als ein Drittel (32 Prozent) der Befragten Speichervirtualisierungstechnologien für private Cloud-Umgebungen ein.


"Die „2012 State of the Private Cloud“-Umfrage zeigt, dass die Virtualisierung in der Praxis angekommen ist. Speicherbezogene Performance und Verfügbarkeit verursacht jedoch Kopfzerbrechen und gehen inzwischen mit Bedenken bezüglich der Kosten einher", sagt George Teixeira, Präsident und CEO von DataCore Software. "Der Einsatz eines Speicher-Hypervisor liefert eine hohe Performance und Verfügbarkeit für die Speicherinfrastruktur durch Funktionen wie Auto-Tiering, Geräteaustauschbarkeit, Thin Provisioning und Continuous Data Protection. Ein Storage-Hypervisor löst das Kostenproblem, indem er vorhandene Speichergeräte nutzt und den Bedarf an großen Speicherhardware-Upgrades dramatisch verringert."

Möglichkeiten der Storage-Virtualisierung
"Die DataCore-Umfrage zeigt deutlich, dass die Zeit reif für Speichervirtualisierung ist. Zum einen, um den Geschäftszielen von Virtualisierungsprojekten gerecht zu werden und zum anderen, um die Risiken zu reduzieren. Unternehmen virtualisieren mehr Server als je zuvor, aber ein bemerkenswerter Teil der Nutzer - etwa ein Drittel – unterschätzt noch immer die speicherbezogenen Kosten bei der Server- und Desktopvirtualisierung und der privaten Cloud“, so Mark Peters, Senior Analyst der Enterprise Strategy Group. "Statt einfach nur ihre traditionelle Speicherlösung zu erweitern, sind IT-Manager gut beraten, ihren Performance- und Ausfallzeitenproblemen mit einer Speichervirtualisierungslösung zu begegnen. Sie erlaubt ein einfaches Management, indem sämtliche Storage-Ressourcen in einem zentralen, logischen Pool zusammengeführt werden. Ich empfehle daher allen, sich mit der Speichervirtualisierung zu beschäftigen."

Die „2012 State of the Private Cloud“-Umfrage wurde im März 2012 durchgeführt. 289 Unternehmen unterschiedlicher Größe nahmen weltweit an der Online-Befragung teil und beantworteten Fragen zu Storage, Virtualisierung und Private Clouds. Etwa 180 teilnehmende Unternehmen stammen aus Europa.
Der vollständige Bericht steht bereit unter: http://pages.datacore.com/StateofPrivClouds.html.